Loslassen hört sich einfach an. All das loslassen, was einen belastet oder hindert, das zu tun, was man gerne möchte.
Was ist aber, wenn dabei jemand anderes in seiner/ihrer Entfaltungsmöglichkeit beschnitten wird? Wenn Menschen, wie meine Junioren, auf mich angewiesen sind? Aber was ist, wenn ich dadurch mein eigenes Leben festbinde?
Phasenweise vermisse ich nichts – immer dann, wenn auch ich ein Gegenüber habe. Aber wenn, wie jetzt zu Pfingsten, gleich zwei Verabredungen ausfallen und mir für Tage kein adäquater Gesprächspartner zur Verfügung steht.
Stattdessen ist auf der Terrasse Chaos. Gestern wollten wir mit einer Freundin Hochbeete für das Töchterchen anlegen. Leider kam ihr (der Freundin) ein Wasserrohrbruch dazwischen. – Ich möchte jetzt hier kein schlechtes Gewissen machen, aber Wiebkes Enttäuschung fange ich auf und des Kerles Ordnungssinn und das daraus folgende Meckern, weil auf seinem angestammten Platz die Blumenerde liegt, das ist auch mein Problem.
Am liebsten täte ich wegfahren. Aber auch das geht nicht. Das packe ich nicht alleine. Dazu brauch ich verlässliche Hilfe …
23. Mai 2026 10:33 — 10:33
Das kommt mir sehr bekannt vor. So viel, für andere Unsichtbares, zu begleiten und zu regulieren. Ich wünsche dir Momente für dich an diesem langen Wochenende.
23. Mai 2026 17:45 — 17:45
Dankeschön – ich wünsche mir eine/n Gesprächspartner/in.