Kuddelmuddel

es wird Zeit

Ein Körper verharrt in Ruhe oder im Zustand der gleichförmig gradlinigen Bewegung, wenn keine äußeren Kräfte auf ihn wirken.  | Isaac Newton

Tatsächlich wird es Zeit, an mich zu denken, etwas mehr für mich zu tun und wieder darauf zu achten, dass ich mich in meiner Haut wohlfühle!

Ja sicher, so ganz aus dem Leim gegangen bin ich nicht, aber wenn ich in den Spiegel gucke, dann schaut mich eine fremde Frau an! Alt bin ich geworden, grau sowieso schon und nun auch angejahrt. Das mag ich mir nicht zugestehen. Das erinnert mich an meinen Vater. Das erscheint mir als Makel – ich muss was tun! Da kommt mir die Freizeit der Junioren gerade recht, ich kann ein bisschen nachdenken ohne immer an andere denken zu müssen. Eventuell kann ich meine Garderobe aufstocken, ein bisschen chicer machen, nicht mehr nur quadratisch, praktisch, gut! Bisschen Pep rein – in alle Kleidungsstücke. Sorgfältiger auswählen und nicht nur morgens in den Schrank greifen, das erstbeste herausziehen und anziehen…

Es wird Zeit, ich bin eine Frau und kein Neutrum. Jünger werde ich nicht, aber wenn ich mich selbst besser pflege – in jeder Hinsicht – vielleicht sehe ich dann jünger und wenn nicht jünger, dann wenigstens frischer aus – vielleicht geht ja jemand mit mir Klamotten kaufen? Aber – ihr merkt, ich kann gut ABER – aber an den Klamotten liegt’s eigentlich nicht. Eher an der inneren Einstellung!

Behinderung, Kuddelmuddel, Musik

Musik am Pfingstmontag

Heute Nacht, als ich nicht schlafen konnte, habe ich einmal wieder die Mediathek des DLF strapaziert. Da habe ich auch den Beitrag von Vivian Kanner gehört und seitdem habe ich einen Ohrwurm. Ich mag spröde Menschen – vielleicht auch deswegen, weil ich selber Risse habe. 

Eigentlich – dieses Wort mag ich nicht, und doch gebrauche ich es immer und immer wieder – eigentlich möchte ich noch länger schlafen. Gestehe es mir aber nicht zu, da wir heute eine Helferin haben, mit der wir spazieren gehen können. Dazu muss ich vorher aber beide Junioren baden. Das setzt mich unter Druck. Der Kerle und das Töchting möchten noch nicht aufstehen. Verständlich, es ist Feiertag! Aber sie sollten auch sauber, angezogen, mit Frühstück versorgt und einigermaßen ausgeglichen sein. Das ist mein Dilemma …

Irgendwo auf der Welt gibts ein kleines bisschen Glück!