Behinderung, Familie, Gedanken, Kuddelmuddel

es tut mir nicht gut

Was geht es euch an? Warum erzähle ich so ausgiebig Episoden – denn es sind nur Ausschnitte, möglicherweise Nebensächlichkeiten – aus meinem/unserem Leben? Warum mache ich mich so nackig? Ich weiß noch nicht einmal, ob es mir guttut! Es ist ambivalent. Alles an mir ist widersprüchlich. Manchmal denke ich, dass ich selber gar nicht weiß, was echt ist. Ist nicht alles echt? Nur bringe ich die ganzen Facetten nicht in einem Körper, in einem Leben unter. Gefangen in den Umständen, den äußerlichen Einschränkungen geschuldet bin ich innerlich zerrissen. Aber muss ich das so ausbreiten? Das Netz vergisst nichts, auch wenn ich meine Beiträge lösche. Alles bleibt – irgendwo! Ich will das nicht. Und doch möchte ich gehört, gelesen werden, gesehen sein, als Person wahrgenommen werden und nicht immer nur die Mutter sein, die ihre Kinder überbehütet. Ich mache das natürlich, weil ich die Junioren unendlich liebe. Weil sie mein ein- und alles sind.  Aber auch, weil mir, wenn sie ausgezogen sein sollten, kaum genug Geld bleibt, weil ich niemals volkswirtschaftlich gearbeitet habe und demnach eine sehr geringe Rente bekomme. Pflege macht arm!

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Angst ist mein ständiger Begleiter. Seit ich Jugendliche bin, schon vor der Geburt meines ersten Kindes. Angst nicht zu genügen. Vieles was ich mache, ist ein Schrei nach Anerkennung – auch dieses Blog! Aber ich weiß nicht, ob es gut ist, dass ich alles öffentlich mache.

Behinderung, Familie

usw.

Montag – Hitzefrei
Dienstag – nur ein bisschen gespuckt
Mittwoch – etwas mehr, leichtes Kotzen
Donnerstag – Anruf aus der Lebenswerkstatt wegen starken Kotzen
Freitag ist erst morgen

Der Kerle hat wieder abgenommen*. Aber sonst Ironie an: Geht’s uns gut! Ironie aus.

*Carsten wiegt 10,8kg – und wir können nichts machen.

Familie, Gedanken

Stopp

Schon wieder bin ich in einer ich möchte doch so sehr gefallen Haltung! Das tut mir nicht gut. Aber es tut mir auch nicht gut, ohne einen adäquaten Gesprächspartner zu sein.

Dieses Vermissen ist grenzenlos – das Leben, mein Leben ist knüppelhart und im Grunde genommen gehe ich mir selbst auf den Keks. Dadurch, dass ich nach Außen so souverän erscheine – sieht es wirklich so aus oder wollen viele einfach nur nicht sehen, wie beschissen es mir geht? “Du musst doch bloß was sagen!” Wenn ich dann was sage, möchten die meisten, nach kurzer Zeit nichts mehr hören – weil es nervt, immer dasselbe ist und sie ja doch nicht helfen können […]

Was hat das jetzt mit der ich möchte doch so sehr gefallen Haltung zu tun? Damit wenigsten irgendjemand da ist, nehme ich ebendiese ein und da beißt sich die Katze in den Schwanz!