Behinderung, Gedanken

Mutter-Kinder-Kur

Nein, leicht habe ich es mir nicht vorgestellt und es ist es auch nicht. Das Haus ist klein und dennoch sind es manchmal viel zu viele Menschen für Wiebke und mich. Das sportliche bzw. körperliche Angebot ist wegen Corona sehr zusammenstrichen, das Angebot für die Seele, Psyche und fürs denkende Fühlen und umgekehrt ist gut. Gespräche gibt es – auch untereinander, haben doch alle Eltern, denn es sind auch Väter hier, mindestens ein behindertes Kind dabei. Wenn sich auch die Probleme unterscheiden, so eint es doch…

Der Kerle isst auch hier nicht, das Töchting war etwas krank, als wir ankamen und zwischendurch konnte sie nicht in die Gruppenbetreuung und ich durfte mit ihr auf dem Zimmer bleiben. Alles ist wieder im Lot, bis auf das Essen von Carsten. Aber das ist mein Problem, laut Kinderhausleiter, der Systematischer Berater ist! Kann ich nicht wirklich nachvollziehen und darüber möchte ich mit der Psychologin sprechen – vielleicht hat er ja recht?  Nur was kann ich tun/ändern?

Es ist, wie es ist – ob es gut ist, das sehe ich am Ende! Noch sind wir mittendrin!

 

Behinderung, Kuddelmuddel

keine Zeit

Das Leben ist sehr ambivalent und hier noch einen Tucken mehr. Wochenende in einen Kurheim am Berg mit Waldwegen ist nichts für unternehmenslustige Junioren und ihre schiebende Mutter. Unterstützung kann ich nicht erwarten – von der Kurklinik nicht und die anderen Eltern haben selbst genug zu tun. Aber den Junioren gehts prächtig. Ich bin etwas sehr müde, heute Nacht hatte ich einen Allergieschub und Kopfweh habe ich ohnehin noch. Wird Zeit, dass es Montag wird und der Arzt im Haus ist. 
Nein, ich klage nicht – es ist schön. Kein Luxushotel, aber es ist gut!

Essenszeit, hoffentlich behält der Kerle dieses Essen bei sich. Nun ja, das kleine Kotzelchen von heute morgen zählt ja fast nicht …