Bücher, Gedanken

viel zu knapp

Die Zeit ist viel zu knapp für schlechte Bücher!

Gerade habe ich wieder eins in die Tonne gekloppt. Eins, mit einer Sprache, die verschroben war. Mag sein, dass es Leser:innen gibt, die das mögen. Dürfen sie – nur ich muss es nicht lesen müssen.

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Vom Bachmannpreis habe ich leider noch nicht viel mitbekommen. Lediglich zwei Autoren habe ich lesen gehört. Einer – Alexandru Bulucz – hat mich beeindruckt. Zum anderen Text sag ich nichts! Meine private Leselektüre besteht gerade aus Episodenromanen. Ähnlich wie Puzzle. Dabei mag ich gar nicht puzzeln, aber die Romane – bei denen sich sutsche piano ein Gesamtbild zusammensetzt, die mag ich sehr! Dagegen habe ich einen hochgelobten Roman angelesen und relativ bald im Bus liegen lassen …

Behinderung, Bücher, Kuddelmuddel

Eierlikörgedankengedöns am Abend

Genauer gesagt, am frühen Montagabend in Erwartung eines heftigen Gewitters.

Der Bücherausleihtermin war etwas zeitraubend – das Angebot in unserer Ortsbücherei variiert von Montag zu Montag sehr. Die Bibliothekarin ist stets bemüht uns gute Leselektüre zu empfehlen und kennt inzwischen einige Vorlieben des Kerles. Allerdings ist nicht immer alles vorrätig! Bei der nächsten Krimigeschichte für Drittklässlerkinder streike ich demnächst. Es ähnelt sich so manches sehr frappierend. Dagegen gibt es wunderschöne Bilderbücher, die mein Töchting, wenigstens für ein paar Momente begeistert. Gardi Hutters Bilderbücher über eine verrückte Mutter und deren konservative Tochter gefallen und mein Mädchen möchte jetzt unbedingt auch Clownin werden. Ich plane meinen Feierabend, plündere meinen Spirituosenschrank und stelle fest, dass nur noch ein halbes Gläschen Eierlikör vorhanden ist. Das ist beileibe nicht ausreichend, sich den Abend schön zu trinken.

Was mache ich? Essen muss ich. Trinken muss ich. Mittags gab es lediglich ein Leberwurstbrot. Keine Grundlage für auch nur einen halben Schnaps! Merke dir, so sage ich mir jetzt: Achte nicht nur auf geistige Nahrung, sondern vor allem auf dein körperliches Wohl. Denn es könnte etwas geistreiches dazwischen kommen und du brauchst dafür eine solide Grundlage im Bauch!

Bücher

Windwarnung

Dabei ist es hier noch harmlos! Es weht ein heftiger Wind ums Haus und es ist anscheinend nur ein Hauch dessen, was im Norden ist. Dort wütet ein Orkan. Das Sturmfeld ist im Süden nicht stark – mir reicht es dennoch.
Drinnenbleiben, einkuscheln, den Wind aussperren – wenn ich jetzt Rum hätte, würde ich Grog trinken. So wird es schwarzer Tee mit Wölkchen!

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Ich habe vor ein Buch vorzulesen, von dem ich nicht weiß, ob es gut ist, vorgelesen zu werden! Dass das Buch gut ist, weiß ich. Aber ob der Kerle es versteht und überhaupt hören will? Manchmal mute ich meinen Kinder schon ne ganze Menge zu!

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Ich selber miste aus, schmeiße rigoros weg, entrümple Schränke – besonders meinen Kleiderschrank und stelle fest, dass kaum Farbigkeit übrig bleibt. Es erschreckt mich nicht. Ist es keine beige und asphaltbraun! Es bleiben verschiedene Farben grau und blau in allen Schattierungen. Liest sich langweilig, ist es aber nicht. Der Schnitt macht die Musik und die Qualität des Stoffes. Pep bringt der Schmuck rein… Was brauche ich 10 Hosen, wenn ich sowieso nur vier davon anziehe? 20 T-Shirt brauche ich auch nicht, nur von vielen meiner vielen Pullover kann und werde ich mich nicht trennen. Ich bin (momentan) ein Frostköttel!
Unsere Sammelgläser habe ich entsorgt. Ab sofort gibts keine Senfgläser mehr – die guten Gläser werden benutzt – Punkt. Die Motivbecher hatte ich schon vor längerer Zeit in einen fast nicht zugänglichen Eckschrank verbannt und wenn wieder Platz in der Mülltonne ist, werden sie dort feierlich beerdigt. Ich will nichts unnützes mehr aufheben, es belastet mich nur. Früher habe ich jede Kundenzeitschrift mitgenommen und auch welche abonniert, heute überlege ich die Tageszeitung nur noch digital zu lesen. Diese Papierflut erdrückt mich. Ja, ich bin sogar soweit, dass ich Bücher wegwerfe. Denn nicht alle möchte ich dem öffentlichen Bücherschrank zumuten.

Es wird meine Jahresaufgabe – entrümpeln! Es wird eine Herausforderung. Ich freu mich drauf. Zwar mit Bammel, aber ich nehme die Challenge an.

Behinderung, Bücher, Kuddelmuddel, Kuddelmuddel

vorlesen

In der Adventszeit lesen wir Krimi! Jeden Tag vier Seiten. Ich lese vor und habe mal wieder Zuhörer, denen ich das Ohr abknabbern könnte. So gebannt sitzen sie und lauschen. 

„Du Mama, warum immer nur vier Seiten? Wenn’s spannend wird, ist’s zu Ende!“ „Lass uns abstimmen, wir lesen einfach weiter!“ Nee, machen wir nicht. Auch wenn der Kerle noch so bittet und das Töchting richtig gute Vorschläge hat: „Wenn wir fertig sind, haben wir doch noch andere Bücher!“ Nee, nee, ich lass mich nicht erweichen. Ich lese lieber zeitgleich noch andere Bücher vor…