Alltag, Bücher, Junioren, Kuddelmuddel

Bücher und Kruscht

Ich habe es aufgegeben etwas zu planen und den Plan dann auch noch auszuführen. Denn während ich den ersten Plan noch nicht einmal vollständig durchdacht habe, reift der nächste schon im Hinterstübchen.

Auf dem Wohnzimmertischchen liegt nicht nur die Geburtstagspost und das Gästebuch, nein, auch noch ein Buchschuber, den ich mir gekauft habe, weil ich Narnia unbedingt noch einmal lesen möchte. Die alten Bücher habe ich nicht mehr gefunden.

Dafür bei meiner Aufräumaktion festgestellt, dass mich die Putzdame vom vergangenen Sommer beklaut hat. Ich schreibe das als blöde Erfahrung ab, denn jetzt erinnere ich mich weder an ihren Namen, noch kann ich ihr nachweisen, das sie eine Diebin ist.

Der Kerle guckt Olympische Winterspiele, das Töchting hat sich in ihr Zimmer verzogen und liest ihren Kuscheltieren Bilderbücher vor. Ich darf alleine Gemüse schneiden und habe deswegen beschlossen Dhal zu machen. Nebenbei habe ich Gelegenheit in Fantasiewelten abzutauchen.

Allgemein, Bücher

und manchmal

Übrigens ist das nur ein Bruchteil der Schlümpfe. Insgesamt sind es fast 150!

Manchmal bleibt was liegen, weil ich was anderes lieber mache! Zum Beispiel den Putzschrank aufräumen, stattdessen dekoriere ich den Eingang neu und Wiebkes Fensterbank wird mit Schlümpfen bevölkert. 

Dann habe ich noch ein altes Buch gefunden, das ich unbedingt noch einmal lesen muss. Es heißt ‚Die Hausfrauengruppe‘ von rororo und ist aus den Siebzigerjahren. Menno, war das damals revolutionär, manches kann man 1 zu 1 in die heutige Zeit übersetzen. Grundsätzlich hat sich nicht viel getan …

Bücher

herausgefordert

Mit diesem Buch von Cornelia Franz habe ich Carsten herausgefordert. Er ist politisch interessiert und weiß auch über Stolpersteine Bescheid, kognitiv ist er dem Buch gewachsen, emotional manchmal nicht.

Cornelia Franz‘ Roman ist eine Spurensuche. Er zeigt jüdischen Alltag heute, erzählt, wie sich drei junge Menschen dem Leben stellen, seiner Schönheit, aber auch den dunklen Seiten. 

Wir haben sogar hier im Dorf Stolpersteine. Carsten stand davor und fragte: „Warum sind die so dreckig?“