Bücher

mein Zitat des Tages

“O Bär”, sagte der Tiger, “ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!” “Ja”, sagte der kleine Bär, “ganz unheimlich und schön.”

Auszug aus: Janosch: Post für den Tiger Wiebke wollte heute: Oh, wie schön ist Panama hören! Aber das Buch ist nicht auffindbar. Stattdessen habe ich halt die Post vorgelesen.

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Stark

Ich war stark, und meine Intuition rettete uns mehr als einmal vor Überfällen. Ich war sanft, und oft kamen die Krieger zu mir, um mit mir über ihre Gefühle zu sprechen. Ich hatte einen Körper, der fähig war, Leben zu schenken und den Schmerz der Geburt zu ertragen. Ich verstand es zu kämpfen, war ihnen ebenbürtig mit Pfeil und Bogen und konnte außerdem kochen und ihnen in den Nächten der Feste vortanzen. Doch sie schienen diese Dinge nicht sehr zu schätzen. Sie ließen mich außer acht, wenn es um die Zukunft ging oder darum, Entscheidungen über Leben und Tod zu fällen.

Gioconda Belli  Bewohnte Frau

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Es ist nicht einfach, dieses Buch zu lesen – beim zweiten Mal auch nicht und schon gar nicht, wenn mir die Augen vor Müdigkeit zufallen und der Kopf brummt. Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist der Grund vom Schädelbrummen. Einfache Kochsalzlösung in die Nasendusche und alles (fast) paletti!

Behinderung, Bücher, Gedanken, Kuddelmuddel

Heut’ ist Sonnabend

Oder, es ist vor der großen Hitze! Heute ist jedenfalls der Himmel bedeckt und die Sonne scheint hinter den Wolken.

Der Kerle hat vor einer Stunde den Kopf gehoben, hat sich irgendwas in den Bart gebrummelt und ist ‘dahingesunken’. Mal wieder völlig unterzuckert. Ein Glas Cola und schon waren die Lebensgeister wieder da: “Mama nein, ich will keine Astronautenkost. Sie passt doch gar nicht mehr in meinen kleinen Magen!” Tja, und nu? Wiebke arrangiert ihre Schlümpfe. Papa Schlumpf voraus und danach kommt gleich Schlumpfine. Vorm Haus ist Heckenschneidekrach. Mein netter Nachbar von links stutzt mir das grüne Ungetüm – ich bin ihm sehr dankbar. Als ich es einmal probiert hatte, vor Jahren, habe ich mir doch (fast) in den Arm geschnitten – eine Narbe habe ich als Andenken behalten.

Mein Wehdam von gestern Abend ist geschrumpft. Der Pragmatismus siegt immer wieder. Was soll’s? Das Leben wird eben so gelebt, wie das Leben eben kommt! Schwerkranke Kinder und deren Angehörige können sich von Zeit zu Zeit eine Auszeit in einem Hospiz gönnen. Schade, dass das für uns keine Option ist. Die Junioren sind zu alt und für ein normales Hospiz ist Carsten noch nicht krank genug – außerdem ist das ein ganz anderes Konzept. Auch heute wird wahrscheinlich kein Helfer kommen – ich habe es versäumt anzurufen. Okay – machen wir halt ‘nen faulen Tag, es ist eh Samstag! “Mama, du musst sowieso die Spinnengeschichte weiter lesen!”

Und was lesen wir dann? Habt ihr eine Idee? Es (das Buch) sollte lustig sein, muss aber nicht. Es soll auf keinen Fall eine Schulgeschichte sein. Es darf gerne ein ernstes Thema haben. Es sollte gut vorlesbar sein, deswegen nicht unbedingt 400 Seiten haben. “Martin Musers Tandem war ein Superkrimi!” Carstens Credo.  Wir warten alle schon gespannt auf die Fortsetzung! Und auf die von Kannawoniwasein. Muser vorzulesen macht auch mir Spaß und ein Helferfreund hat genauso begeistert gelesen – leider ist das Buch viel zu dünn!

Selber lese Jostein Gaarder: Die Frau mit dem roten Tuch. Wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, kann ich gar nicht zählen. Auch Sofies Welt ist so ein Buch.

Wiebke ruft …