Schlagwort: müde

manchmal in eigener Sache

Manchmal bedeutet Freundschaft unangenehme Dinge zu sagen, sich Sorgen zu machen, einfühlsam sein, aber auch eben manchmal Grenzen zu setzen. Manchmal bedeutet Freundschaft Freude, manchmal Traurigkeit. Gemeinsamkeiten, oder auch Gegensätzlichkeiten. Manchmal ist man verletzt, manchmal versteht man nicht. Manchmal sieht man was, was der andere nicht sehen kann oder will. Manchmal muss es gesagt werden, manchmal auch nicht.

Aber Freundschaft bedeutet immer, das der andere einem wichtig ist. Egal was passiert! Ich wünsche dir alles Gute, von Herzen!❤️

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11:59 Uhr – Es ist Mittag und ich möchte wieder ins Bett. Der Kerle ist neuerlich krank und seine Schlafstatt sah dementsprechend aus und dem Töchting ihre war ebenso nass. Frühstück im Bett ist nichts für sie – Kakao allenthalben, Müsli verteilt etc. pp. Das heißt für mich: 2 Betten komplett ab- und wieder beziehen. In der Hektik ist mir meine Tasse heruntergefallen und – heil geblieben. Allerdings der Kaffee?! Überall und nirgends. Flüssigkeit findet ihren Weg bis in die unwegsamste Ritze.

12:25 Uhr – Mein Bedürfnis nach einem  erwachsenen Menschengespräch ist enorm. Kein Pipikram und bitte auch keine Sorgen! Freundschaft ohne zu hinterfragen mit den richtigen Fragen und Stille zur rechten Zeit. Ob das heute Abend wohl was wird mit dem Konzert?

13:30 Uhr – Ein Tag, an dem mir der Kopf überquillt. Habe gerade einen Radiobericht über Alzheimer gehört und plötzlich verstanden, warum die eine Freundin so ist, wie sie ist. Ob ich sie einmal darauf anspreche? Ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue!

In der Nacht habe ich ein Dota-Kehr-Konzert gehört, in dem sie vertonte Gedichte von Mascha Kaléko sang – unterbrochen mit Interviewtexten. Das erinnerte mich an eine Studienkollegin, die mir diese Dichterin nahebrachte und die nun auch gestorben ist – sie hat sich das Hirn weggesoffen und meine Freundin verschwindet einfach so, ohne zu trinken, peu á peu. 

Dann sehen meine Fingernägel grauenhaft aus, zumindest ist das meine Betrachtung, der Kerle fährt Gokart-Rennen – volle Lautstärke – auf dem Tablet. Das Töchting fährt mit dem Rollstuhl sämtliche Türrahmen rund! Dass mein Bauch grummelt ist schon Normalität geworden. 

16:08 Uhr – Jetzt ist Wiebke auch noch krank – ich könnte KAKAO schreien.

21:15 Uhr – die kranke ‚Bagage‘ ist im warmen Bett. Beide sind eingekuschelt, mit trinken versorgt  und schlafen hoffentlich bald. Aber vielleicht doch lieber nicht, denn dann sind sie morgen viel zu früh wach!

Ich brauche jetzt einen Schlummertrunk und dann begebe ich mich in Morpheus Arme.

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Es geht weiter, immer weiter!

 

 

Wer bin ich?

Eine Frau,
– die auf einem anderen Weg ist als früher.
– die es nicht mehr jedem recht zu machen versucht.
– die ihren eigenen Willen hat und ihn auch äußert.
– die anderen gerne hilft, aber auch immer öfter nein sagen will.

Aber auch eine Frau,
– die zweifelt.
– die immer wieder in alte Strukturen verfällt.
– die oft zu viel auf einmal will.
– die immer noch lernen muss, geduldig zu sein – mit sich – und anderen.

Wo komme ich her?
Manchmal denke ich, aus einem schlechten Traum; als den ich meine ältere Vergangenheit bezeichnen möchte.

Wo will ich hin?
Ich möchte zu den Sternen – ein zugegebenermaßen großer, noch unerfüllbarer Wunsch – fehlt mir doch das nötige Kleingeld, um eine Raumfahrt privat zu finanzieren.

Wie wäre es mit kleinen Sternen?
Meine Sterne sind meine kleinen Ziele, die zu erreichen oft schwierig sind, aber ich behalte den Weg im Auge.

Einer meiner Grundsätze, nach dem ich mein neues Leben gestalte: Weil ich es mir wert bin!

 

 

 

Schön war‘s

… und leider keine Bilder vom großen Fest!

Es waren mindestens vierzig Menschen, die mit uns gefeiert haben und alle (?) hatten Spaß! Die Junioren waren völlig platt und ich bin das jetzt. Emotional war’s schon eine riesige Anstrengung für mich. Aber ein Erfolg auf ganzer Linie.

Rede

Liebe Geburtstagskinder, liebe Gäste!

Oh menno, was hat mich bloß geritten, eine Rede halten zu wollen? Ich bin schrecklich aufgeregt.

Dass ich eine Rede halten wollte, für diese besondere Geburtstagsfeier, stand schon ziemlich früh fest.

Dass mir aber nichts eingefallen ist – Reden schreibe ich äußerst selten, eigentlich nie – das hat mich dann doch unter Druck gesetzt.

Okay, wo fange ich an?

Am besten damit, dass ich mich freue, dass ihr alle hier seid und dass ihr so zahlreich von nah und fern zu diesem Fest angereist seid. Ist es nicht toll, wie weit die Leute reisen, wenn es Kaffee, Kuchen, was zu trinken und Vesper gibt?

Heute feiern wir einen ganz besonderen Tag – den Geburtstag meiner wunderbaren Kinder. Es ist ein Tag voller Freude, Liebe und dankbarer Erinnerungen.

Lasst uns heute zusammen lachen, spielen und feiern!

Ob es die kleinen Schritte sind, die sie gemacht haben, oder die besonderen Momente, die wir gemeinsam erleben – jeder Augenblick ist kostbar. Gemeinsam haben wir Herausforderungen gemeistert und unvergessliche Abenteuer geteilt. Meine Junioren lehren mich, was es bedeutet, echte Stärke zu zeigen.

Der Kerle ist schon 50 Jahre alt und das Töchting 5 Jahre und 2 Tage jünger.

Vor 10 Jahren hatte Carsten seinen Schwabengeburtstag und ist bis heute nicht g‘scheit geworden. Manch einer kann sich erinnern. Es gab Flammkuchen satt.

Wiebke habe ich damals in die Hand versprechen müssen, dass sie auch eine große Geburtstagsfeier zum 40. bekommt. Aber Corona hat uns/mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Heute ist es soweit, heute feiern wir in erster Linie dich, Wiebke.

Lasst mich ein bisschen über die beiden erzählen, denn sie sind schon ein tolles Geschwisterpaar:

Einen runden Start ins Leben hatten beide nicht. Die Ärzte gaben ihnen wenig Chancen. Aber das focht sie nicht an und tut‘s heute noch weniger. Sie haben es allen gezeigt. Die Junioren sind zäh.

Sehr klein sind sie zur Welt gekommen und klein sind beide bis heute. Der Kleinste hat dafür die größte Klappe, aber das Prinzesschen, das anfangs gar nicht reden wollte, holt auf.

Dass Carsten zwei Tage vor ihr Geburtstag hat, findet Wiebke nach wie vor ungerecht und sie gratuliert ihm erst am Morgen ihres eigenen Geburtstages. Wiebke findet es blöd – und ein bisschen finde ich das auch – weil sie tatsächlich oft vergessen und hintenangestellt wird.

Die beiden sind ein eingespieltes Team in Mama ärgern.

Verbündete in jeder Lebenslage. Immer mit dem Schalk im Nacken. So ein Geschwistergespann gibt‘s nicht oft.

Carsten gibt den Ton an und kommandiert, Wiebke führt es aus und macht.

Geredet hat der Kerle schon immer viel. Inzwischen steht das Töchting ihm aber nichts nach.

Die können quasseln, ihr glaubt es nicht!

Aber ihr kennt sie ja, und wenn nicht, dann lade ich euch ein, sie kennenzulernen. Es lohnt sich.

Beide sind starke Persönlichkeiten.
Liebenswert.
Fröhlich.
Nervig.
Sehr diskussionsfreudig mit starken Argumenten.
Manchmal zickig.
Wütend.
Zornig.
Aber auch begeisterungsfähig.
Carsten ist ein Charmeur und sehr diplomatisch.
Wiebke, wenn sie lacht – dann kann ihr keiner widerstehen.

Sie sind mutige, freundliche, neugierige und sehr unternehmungslustige Menschen.

Ihr Leben war anfangs angezählt. Sie haben bewiesen, dass man darauf nichts geben kann.

Auf zum Ende mit dem Gestammel.

Ich wünsche uns viele weitere Glücksmomente und neue Abenteuer zusammen! Ich freue mich auf die kommenden Jahre mit euch allen, voll von Liebe und Freude.

Alles Gute, meine geliebten Kinder!

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