Unser Nachbar inspiziert schon wieder Gärten und ich verstecke mich vor ihm. Nicht nur vor ihm, sondern besonders vor ihm. Ich komme mir immer faul vor, wenn ich auf dem Sofa sitze und lese, während der Garten verlottert. Ich weiß nur noch nicht, wie ich das schlechte Gewissen abstellen soll, aber ich mag nicht mehr vor jedem und allen davonlaufen und mich verstecken.
Allgemein
es bedarf zwar keiner Erklärung, aber ich mache es dennoch
Mein Blog ist mein Wohnzimmer. Ich entscheide, worüber ich schreibe, welche Menschen ich hereinlasse und wo meine Grenzen liegen. Niemand muss meine Beiträge lesen oder meiner Meinung sein. Wer sich hier nicht wohlfühlt, kann jederzeit weiterziehen.
Genauso gilt: Ich entscheide, wem ich Raum gebe und wem nicht. Grenzen zu setzen, bedeutet nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen muss. Mein Blog, meine Regeln!
Ich muss nicht jedem gefallen. Ich muss mich nur mit dem wohlfühlen, was ich hier teile.
beantworten
Ich beantworte nicht jeden Kommentar in meinem Blog. Manche Kommentare sind für mich eher Smalltalk oder so banal, dass ich dazu nichts Sinnvolles sagen möchte. Bevor ich dann zynisch oder belehrend reagiere, lasse ich es lieber bei einem freundlichen Schweigen.
Und noch etwas, das mir wichtig ist: Ich mag keine Umarmungen – weder im echten Leben noch virtuell. Für mich ist körperliche oder symbolische Nähe etwas sehr Persönliches und Intimes. Ich brauche meine Privatsphäre, meinen eigenen Raum und einen Rückzugsort. Das ist nicht gegen jemanden gerichtet, sondern einfach eine Grenze, die ich für mich brauche und bitte respektiert haben möchte.