Gedanken

3 Beiträge später

Das ist jetzt der dritte Beitrag, den ich angefangen habe. Jedesmal wollte ich zu viel. Zu viel Spiritualität. Zu viel Tiefgang. Zu viel Gedanken in Gedichtform. Es wurde von Minute zu Minute verkrampfter. Ich wollte einfach zu viel.

Die Junioren liegen noch im Bett und ich träume von Respekt, Akzeptanz und Selbstfürsorge…

Asperger Syndrom, Behinderung, Gedanken

also

In der Nacht hat es also auch hier geregnet. Viel zu wenig bis jetzt und ich hoffe, dass es mehr regnet – ein Landregen quasi. Nur kein Land unter, wie in anderen Regionen prognostiziert. Mein Garten ist nicht unbedingt der gepflegteste, ich mag es eher ein bisschen wilder. Unser Nachbar zur einen Seite kratzt akribisch jede Spalte frei und alles, was nicht in sein Bild passt, wird rigoros rausgerissen. Zur anderen Seite die Nachbarsfamilie lässt alle Kräuter und Blumen gedeihen – auch die, die wir gemeinhin Unkraut nennen. Unser Garten ist Puffer…

Ich mag meine Nachbarn. Mit manchen hätte ich gerne mehr Kontakt. Nur fehlt mir oft die Zeit, wenn sie Zeit haben. Abends bin ich fix und fertig und dann sind auch die Familien unter sich. Wir wohnen zwar auf dem Dorf, doch kennen tun sich nur die Alteingesessenen, die miteinander in die Schule gegangen sind und die in den Vereinen zusammensitzen. Genau deswegen bin ich für die Junioren so rührig…

Wie komme ich jetzt zum Regen zurück? Keine Ahnung!

Kuddelmuddel

in memoriam

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Viel Zeit habe ich wenig. Wir sind gerade durch ein Unwetter durch den Wald gefahren. Der Regen peitschte waagerecht und die Blätter rissen mitsamt Ästen von den Bäumen. Es war im letzten Sommer auch ein Donnerstag und wir sind aus dem Nachbardorf vom Jugendtreff heimgefahren, da stand unser Keller unter Wasser. Heute war es umgekehrt. Kaum aus dem Wald raus, war es friedlich und in unserer Straße ist kein Tropfen Regen gefallen.

Vangelis ist gestorben. Er hat elektronische Musik komponiert, die sogar mir gefallen hat.

Jetzt bringe ich die Junioren ins Bett – trocken sind sie ja inzwischen wieder!