Kuddelmuddel

schämen

Schämen muss ich mich. Wenn ich am frühen Morgen einen Kommentar schreibe, der vor Fehlern nur so strotzt, dann sollte ich erst einmal wach werden, bevor ich überhaupt etwas mache.

Meine Nacht war wieder viel zu kurz. Ungefähr dreieinhalb Stunden Schlaf. Ich hab nicht gegrübelt, hab ganz interessante Sachen gemacht, habe Podcast gehört: True Crime, etc. pp – auch das hat mich nicht in Morpheus Arme sinken lassen.  Hab mir mitten in der Nacht ein Eis aus dem Gefrierschrank geholt und im Bett geschlemmt. Nur schlafen konnte ich nicht. Ich bin jetzt nicht müde, hab aber überhaupt kein Drive irgendwas zu machen. Außerdem ist meine Konzentration perdu.

Familie, Gedankenchaos

eine wie diese

Hab ich was zu erzählen? Doch nichts Weltbewegendes. Ein ganz normales Leben einer pflegenden Mutter. Nichts, was Influenzer großartig berichten. Und doch möchte ich gesehen werden – aber was soll ich erzählen:

  • dass heute Morgen des Töchtings Zimmer total vollgekrümelt war, damit gestaubsaugt wird.
  • dass ich im Bad ein Parfüm fallen gelassen habe und nun das Zimmer nicht wirklich duftet.
  • dass der Kerle so getrödelt hat und er nichts mehr trinken konnte, weil der Bus vor der Tür stand.
  • dass meine Kaffee kalt geworden ist.
  • dass vor der Haustür eine Palette mit Holzschnitzeln steht, von der ich nicht weiß, wann ich sie im Garten verteilen soll.
  • dass ich keine Ahnung habe, was wir heute Abend essen.

Alles total langweilig. Gleich muss ich zum Doktor und ich bereite mich jetzt schon auf die Wartezimmerzeit vor.

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14:04 Uhr: Wartezeit kann ich wirklich gut überbrücken – ich habe immer ein Buch dabei!  Der Doc und ich haben über Geschwisterproblematik gesprochen, er musste lachen als ich sagte: „Unrat vorbei schwimmen lassen!“