hundert Jahre

„Sie müssen unbedingt hundert Jahre alt werden! Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!“ Das sagte letztens eine Frau zu mir, und ich war völlig überrumpelt. Dieser Satz und das warmherzige Lächeln dazu haben meinen Tag gerettet.

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Heute bin ich unruhig, seitdem ich aufgestanden bin. Ich habe mich sogar ertappt, wieder Fingernägel zu kauen. Ich warte, warte darauf, dass der gröhlende Hirsch, der mir im Nacken sitzt, endlich abgeschossen wird oder von selbst verschwindet. Warte aber auch darauf, dass ich mich still nach draußen setzen kann, um zu lesen, einen Kaffee zu trinken, und dass ich mir endlich einmal ein Eis gönne …

Ich geh jetzt in den Laden und hol mir eins – und den guten Röstereikaffee gleich mit! 

wehmütig

Heute Nacht, beim Umdrehen der Junioren und Ins-Bett-Zurückschieben, da bin ich jeweils noch ein Minütchen in der Tür stehen geblieben und habe beide angeguckt. Einfach nur angeguckt! Mir quoll mein Herz über, sie so friedlich schlafen zu sehen. Ganz wehmütig war mir zumute, voller Liebe und auch mit Angst, dass das einmal vorbei sein könnte …

Frage

Wann merken eigentlich alle, dass ich eigentlich gar nichts kann?
Wie sollen andere uns sehen?
Wie sehen uns andere?

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Es sind drei Fragen geworden – vielleicht nur rhetorische, aber sie geistern in meinem Kopf herum.

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