Allgemein, Kuddelmuddel

Telefonsupport

Support – was für eine Bezeichnung! Hilfeleistung oder einfach nur Hilfe bzw. Kundenbetreuung reicht anscheinend nicht. Man muss denglischen!

In den letzten 14 Tagen hatte ich fünfmal mit dem Support meines Telefonanbieters zu tun. Immer, wenn ich angerufen werde, bricht die Leitung zusammen, inklusive Internet. Ihr könnt euch vorstellen wie begeistert die Junioren darüber sind. Wiebke: „Mama, mach, dass das wieder geht. Aber ganz schnell!“ Carsten ist da etwas subtiler, aber genauso nachdrücklich. Internet ist mir auch wichtig, wichtiger ist mir, dass ich erreichbar bin – auch für Menschen, die nicht übers Handy anrufen. Fünfmal hatte ich einen anderen Techniker in der Leitung. Gestern eine Frau. Bei ihr hatte ich erstmalig das Gefühl verstanden zu werden und zu verstehen. Leider war Sonntag und wir konnten das Problem nicht abschließend klären. Heute hatte ich das Vergnügen mit einem sehr netten Techniker, der sich selbst gerne reden hört. Umständlich reden hört. Smalltalk machen möchte, um das Gespräch aufzulockern. Leider kann und will ich nicht Smalltalk. Ich mag nicht unnützes reden, will auf den Punkt kommen und das Problem lösen. Außerdem sprach er eine Fremdsprache! Nein, er redete schon ausgezeichnetes Deutsch, aber mit einer Fachsprache, die ich nicht verstand. Es war schwierig einen gemeinsamen Nenner zu finden. Über eine Stunde hat er versucht mir zu erklären, warum dieses und jenes so nicht geht. Aber genau wusste er es auch nicht. Er stocherte im Nebel. Auch deswegen, weil ich scheinbar nicht vernünftig das Problem schildern konnte.

Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam die Störung eingrenzen konnten und dass nur der Router defekt ist. Jetzt bekomme ich einen sehr viel schnelleren, leistungsstärkeren, neueren, idiotensicheren Router zugeschickt und dann, dann telefonieren wir noch einmal miteinander. Glaubt mir, ich freue mich nicht drauf!

Behinderung, Familie, Gedanken

Knie, die wackeln und Schnupfennasen

Über die wackelnden Knie schreibe ich nichts. Das mag ich, noch nicht einmal passwortgeschützt, tun. Über die Schnupfennasen schon eher, aber die sind im Moment keine Seltenheit. Die Junioren sind krank. Nein, nicht so krank, dass sie daheim bleiben müssen – aber sie täten es schon gerne, dann könnten sie morgens länger schlafen! Blöd ist, dass wir wegen der Erkältung noch seltener rauskommen, als sowieso schon. Es beginnt die Zeit der Mützen, Decken, dicken Anoraks und sogar Handschuhe. All das mögen der Kerle und das Töchting nicht. Kommt dann noch eine Schniefnase dazu und es muss ständig das Taschentuch benutzt werden, dann kann es sein, dass beide lauthals streiken.

Aber, unsere Pastorenfreundin – und da erzähle ich doch über wacklige Knie – kann gar nicht mehr so weit laufen. Sie ist inzwischen alt und geht grade mal mit uns bis zum See und zurück. Das mache ich allein mit den Rollstühlen – und dann gehts schneller. Okay, es geht nicht um Geschwindigkeit, aber Schneckentempo?

Gegen Schnupfen hilft viel trinken! Viel trinken heißt aber auch, viel pinkeln. Das Töchting, das oft nicht rechtzeitig Bescheid sagt, wenn es aufs Klo muss, hatte in letzter Zeit oft die Hose nass. Wer will mit nasser Hose draußen sein? Da ist doch die nächste Schnupfennase vorprogrammiert! | Bleibt ihr gesund, trinkt viel und passt, in jeder Hinsicht auf euch auf! Ich versuche ein bisschen meine wackligen Knie in griff zu bekommen!