Gedanken

feige

Die Angst vor der Ablehnung anderer macht feige!

Ich möchte gemocht werden. Dadurch passe ich mich aber viel zu oft meinem Gegenüber an. Mein Streben, dazuzugehören, entfernt mich immer mehr von mir selbst. Ich werde assimiliert! Ich nehme von anderen Signale auf, mache sie zu meinen und handle danach und merke gar nicht, dass ich mich selber fremdsteuere. Wer bin ich eigentlich? Wem muss ich mich anpassen? Was ist falsch an mir? Weshalb habe ich mich jetzt schon wieder verbogen? Ich habe das Gefühl, ich kenne mich nicht mehr mit und in mir selber aus.

Meine Anpassung an andere geht manchmal sogar so weit, dass ich  – einem Sportverein gleich – mir die gleiche Kleidung anziehe wie meine Begleiterin, obwohl mir diese gar nicht gefällt! Ich will das nicht mehr. Ich möchte eigenständig sein und – im übertragenem Sinn – auch mal in die Hose pinkeln, weil ich diese nicht mag! Wenn ich mich einer Gruppe anpasse, gehöre ich doch nicht automatisch gleich dazu. Ich bin doch dann nicht authentisch und einem Chamäleon gleich. Will ich ein Chamäleon sein? Will ich mich immer nach anderen richten? Meine eindeutige Antwort ist nein!  Dazu brauche ich Mut und darf auf keinen Fall mehr feige meine eigenen Bedürfnisse anderen unterordnen.

Ich gehe jetzt los und kaufe mir neue Klamotten, schmeiße die Sachen weg, die ich mir gekauft habe, um anderen zu gefallen!

Gedanken

Geschwindigkeiten

Ich bin schnell, manchmal zu schnell, für manche zu schnell. Der Vorteil schnell zu sein ist, schnell handeln zu können aber auch schnell wieder zu vergessen. Denn, wenn man etwas weiß und kann dann schnell handeln, dann verblüfft das manche Menschen.

Heute war ich langsam, zu langsam, für einige zu langsam. Der Nachteil langsam zu sein ist, nichts auf die Reihe zu bringen. Der Vorteil ist, dass ich deswegen auch nichts falsch machen konnte und morgen eben auch noch ein Tag ist …