Zitat

Nein, Autismus ist kein ‚Geschenk‘. Für die meisten ist es ein endloser Kampf gegen Schule, Arbeitsplatz und Menschen, die in Schubladen denken. Aber unter den richtigen Umständen und mit den richtigen Hilfen kann es eine Superkraft sein. | Greta Thunberg

Nachtrag, oder nennt es Ergänzung zum vorherigen Beitrag. Ich stecke momentan mal wieder in der Angst, etwas falsch gemacht zu haben. Eine Freundin hat sich sehr zurückgezogen und ich suche die Ursache (natürlich) wieder einmal bei mir. So etwas scheint typisch für Menschen im Autismus-Spektrum. Eine Bekannte meinte: „Frag sie doch einfach!“ Nein, das geht nicht. Ich möchte niemanden bedrängen …

So, und jetzt stimmt das Zitat gar nicht mehr zu dem, was ich geschrieben habe.

 

Bubble 🌙✨

Oh Himmel, die Berge!

Ich mag nicht in dieser Bubble festsitzen, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden und da drinbleiben. Die Algorithmen der Suchmaschinen sind schwer zu durchbrechen. Ich bemühe mich, vielseitig zu sein, und werde doch immer wieder zurückgeschubst. Auch Außenseiter haben Ecken, in die sie immer wieder gedrängt werden.

Hast du nicht die gleiche Schulbildung oder kommst du nicht aus derselben Gesellschaftsschicht, dann tust du dir unglaublich schwer. Unsere Werte, unsere Freundschaften, unsere Beziehungen, auch unser Geschmack und Lebensstil prägen uns und lassen kaum Lücken offen, durch die wir schlüpfen könnten. Ich möchte ausbrechen, möchte sowohl nach oben als auch nach unten offen sein, möchte diese Bubble durchbrechen und meinen Horizont erweitern …

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Ich baue Schubladen
für all diejenigen,
die bisher in keine passen.

Wenn ich denn schreinern könnte!
Ich täte es gerne.
Viel lieber, als Schubladen bauen,
würde ich Mauern in den Köpfen einreißen.

Würde für jeden ein Dach bauen
um nicht nass zu werden –
um beschützt zu sein
– vor Schubladendenken.

© petra ulbrich

Janosch in Tübingen

Was für eine wunderbare Ausstellung. herrlich kuratiert, sogar für kleine Menschen und mit vielen Lachern und schmunzeln und noch mehr Bildern – aber darauf sind die Junioren und diese Fotos dürft ihr leider nicht sehen. 

Der Kerle hätte noch unendlich lange weiter gucken können. Unsere tolle Begleiterin auch, nur dem Töchting war es irgendwann zu viel an Kultur nach mehr als zwei Stunden. Die lange Fahrt hat sich mehr als gelohnt!

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18:31 Uhr – wenn ich dreieinhalb tausend €uro übrig hätte, dann hätte ich mir gerne eine Zeichnung von Janosch gekauft.

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21:35 Uhr – zum Abschluss des Tages (!) noch dieser schöne Film über Olivia Jones.

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