einschlafen

kurz vorm einschlafen bin ich durch meinen eigenen Schrei wieder hochgeschreckt. Jetzt klopft mein Herz noch einmal 10mal schneller – ob ich es schaffe mich selbst zu wiegen? In Morpheus Arme zu begeben?

Montagabend

Hotelbetten sind gewöhnungsbedürftig, aber nach diesem Tag mit Fieber und durch nette Landschaften im Nieselregen laufen, längeren Autofahrten und aufwärmen in, zugegeben netten urigen, Gasthäusern – nach diesem Montag lege ich mich jetzt ins Bett. Ein Schokolädchen links, Gummibärchen rechts, ein Buch auf dem Bauch. Schlafen, schlafen, schlafen – und morgen regnet es wieder. Aber dann fahre ich nach Freiburg und heute Nacht schwitze ich , was der Teufel hergibt.

Der Regen prasselt mir ein Abendlied …

Montagmorgen

Die Welt ist schon ein bisschen ungerecht. Da habe ich juniorfrei und werde krank. Ich krächze mit Fieber und Bauchweh. Schwitze und friere gleichzeitig und möchte eigentlich doch was unternehmen. Stattdessen gibt es in meinem Urlaubsgebiet (Südschwarzwald) Unwetterwarnung.

Ich fahre, ich will nicht daheim bleiben  – ich brauche Tapetenwechsel und ganz dringend einen Somnerrock. Freiburg im Regen ist auch schön! Der Frosch im Hals bekommt einen bunten Schal und im Hotel gibts statt Weißweinschorle eben Pfefferminztee. Ich lasse mir doch meinen Urlaub nicht vom Tief Axel verderben.

Wer ist das denn?

es ist so

Endlich – ich kenne es von anderen und aus Erzählungen. Im Urlaub wird man krank, dann hat man die Zeit dazu. Jetzt weiß ich, wie es ist!

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