Meine Morgenmusik mit einer Tasse Tee.
krank sein
Bin immer noch krank, schnaufe wie … naja, das habe ich schon gesagt. Muss sehr mit meiner Kraft haushalten. Inzwischen kann ich meine Jeans unaufgeknöpft über die Hüften ziehen und suche händeringend die Lochzange, um den Gürtel anzupassen und enger zu schnallen.
Während all der Zeit geht‘s Töchting freudestrahlend allein zur Bandprobe und der Kerle mit einer Freundin zum Trollilauf-Training! Was bin ich froh, einfach mal nichts tun zu müssen.
Meine Hustenattacken sind weniger laut und somit lange nicht mehr so anstrengend, wie noch vor fünf Tagen. Einzelheiten erspare ich euch – ist nicht sehr appetitlich, aber es geht aufwärts. Das ist wunderbar. Ich fühle mich aufgehoben, wie in Abrahams Schoß.
Ratschläge und Autistinnen
Gerade eben habe ich den wunderbaren Ratschlag bekommen, dass ich doch die Kommentare selbst schreiben sollte, dann steht da immer nur was ich lesen will👹. Was dieser Ratschlag für Autisten ist, dass kann ein nicht-neurodivergenter Mensch nicht ums Verrecken nachvollziehen und schon gar nicht verstehen.
Mir ist das sogar eine Backpfeife!
Es scheint mir fast so, als ob manche Menschen nicht begreifen, wie unterschiedlich verschiedene Köpfe sind und dass bestimmte Verhaltensweisen nicht einfach in diese oder eine andere Kategorien fallen. Ich bin nicht falsch, du bist nicht falsch – wir sind allesamt anders. Gerade schriftlich fällt es mir schwer – dabei dachte ich, es ist leichter – mich präzise auszudrücken. Aber auch Schriftsprache kann – ich erfahre es gerade einmal wieder schmerzhaft – so oder so ausgelegt werden. Miteinander reden ist immer gut. Nachfragen. Verständniskeitsfragen stellen, so habe ich es bei meinem Vater gelernt, hilft.
Ich verstehe neurotypische Menschen oftmals nicht. Das, was sie voraussetzen, dass man doch wissen muss – Höflichkeitsregeln z. B. hinterfrage ich. Nicht, weil ich unhöflich sein will, sondern deswegen , weil manche Plattitüde unnötig ist …