Gedankenchaos

es wird Zeit

… mit einem Kinderkarussell zu fahren! Das zumindest meint Richard, als ich im Kommentar bei ihm schrieb, dass ich, so glaube ich mich zu erinnern, noch nie mit so einem prachtvollen Karussell gefahren bin. 

Es wird nicht nur Zeit, sich auf dem Jahrmarkt im Kreis zu drehen, es wird auch Zeit, alle Kinderängste zurück in die Kindheit zu schicken und sich unerfüllte Wünsche endlich selbst zu erfüllen. Das ist gar nicht so einfach! 

Jahrzehntelang habe ich meine Wünsche untergeordnet, anderes war immer wichtiger. Ich muss – ja, ich muss – erst einmal in mich hineinhorchen, welche Sehnsuchtswünsche ich überhaupt habe. Mein innerer Zensor ist stark und kommt mit logischen, rationalen Argumenten, dass das aus verschiedensten Gründen ja doch gar nicht möglich ist. Die Umstände verbieten es mir.

Es wird in erster Linie Zeit, dass ich mir erlaube zu träumen und die Ratio (wenigstens für einen Moment) im Orkus runterspüle.

Kuddelmuddel

Banause

Ich merke immer mehr, dass ich auch eine Banausin (gibt es das Wort überhaupt?) bin! 

Es ist Zeit der Maronen. Sehr viele Menschen in unserem Umfeld mögen diese Esskastanien in jeglicher Form und Zubereitung. Lediglich als Suppe gibt es das bei uns – mit Zwiebeln, Kartoffen, viel Sahne und einem guten Schuss Weißwein, fein püriert und einem guten Baguette! Das war‘s aber auch schon, die Junioren mögen gar keine Keschte. MamS hat sie geliebt, warm direkt frisch geröstet und manchmal mit Blasen an den Fingern, weil sie noch zu heiß waren.

Essenstechnisch sage ich von vornherein nie Nein. Aber wenn ich was nicht mag, dann kann mich kaum einer überzeugen, das noch einmal zu probieren. Ein bisschen geht‘s mir auch mit Pilzen so. Die hat übrigens mein Gatte nicht gemocht – aber, es muss ja auch nicht jerde*r  alles mögen. Es lebe die Vielfalt, statt der Einfalt!