Warum sehen wir eigentlich fast nur das, was uns voneinander trennt, statt das, was uns verbindet?
Warum urteilen wir, bevor wir verstehen?
Warum kämpfen wir, obwohl wir uns doch alle nach Frieden sehnen?
Wir stehen viel zu oft auf gegenüberliegenden Seiten, wie Yin und Yang, schwarz und weiß, bunt und monochrom. So verschieden!
Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder von uns trägt seine eigene Geschichte, seine eigenen Kämpfe und seine eigenen Träume. Anders zu sein bedeutet doch nicht, besser oder schlechter zu sein. Es bedeutet nur, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg geht.
Ich wünsche mir, dass wir aufhören, Unterschiede als Bedrohung zu sehen. Dass wir anfangen, sie als etwas zu betrachten, das uns bereichern kann. Neurodivergente, behinderte, andersfarbige Menschen, Menschen mit anderen Ansichten – seien sie noch so krude oder fantasievoll, in unseren Augen abstrakt oder gar unsinnig, haben ihre Berechtigkeit. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, wir sollten lernen, einander mit Respekt zu begegnen.
Denn egal, welche Sprache wir sprechen, woran wir glauben oder woher wir kommen – Schmerz fühlt sich für jeden gleich an. Liebe auch.
Warum sehen wir so oft das, was uns trennt, wenn es doch so viel mehr gibt, das uns verbindet?
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