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zaubern

– zaubern

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Du musst die Welt nicht verstehen, du musst nur einigermaßen zufrieden in ihr leben!

Ich schreibe verschwommen – meine Augen sehen ohne Brille nicht mehr so sehr genau, besonders kurz nach dem Wachwerden. Mir geht durch den Kopf: Was heißt zufrieden sein? Wenn ich ein Dach über mir habe? Oder wenn ich ein Bett besitze? Oder wenn ich mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse sitze und friere, weil ich die Morgenkühle unterschätzt habe? Mit Bandagen habe ich meine Schnappsehne zufrieden gestellt – die Orthese bekomme ich nicht in die Schuhe, zu sperrig, zu groß. Friedlich schlafen die Junioren – es ist wieder Samstag, der faule Tag! Gestern gingen wieder viele unzufriedene Kinder auf die Straße und prangerte unseren rücksichtslosen Umgang mit den Ressourcen der Erde an. Fridays for Future. Unsere Zufriedenheit fußt auf der Zukunft der jungen Generation! Hauptsache ich, Hauptsache ist, dass es mir gut geht. Nach mir die Sintflut. Mir geht‘s gut, wenn ich zufrieden bin. Es warm habe, ich Sommer Ventilatoren laufen lasse – der Strom kommt ja aus der Steckdose. Dennoch/trotzdem/deswegen muss ich meine Zufriedenheit überdenken… … und demnächst ein bisschen strukturierter nachdenken.

Euch wünsche ich ein gutes fröhliches Auferstehungsfest. Frohe schöne Ostern!

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Ostergrüße aus Hamburg und Homburg: heart lichen Dank!

diskutieren um des diskutieren willen

Manchmal wünschte ich mir, meine Kinder könnten nicht reden. Oder besser, andere würden sie auch gut verstehen, dann bräuchte ich nicht ständig mit ihnen Streitgespräche führen. Bräuchte ich nicht nur! Dann müssten auch andere sich mit ihnen auseinandersetzen und zuhören!

Nein, natürlich wünsche ich mir nicht, dass sie nicht reden könnten. Dann würde mir sehr viel entgehen – natürlich hätte es heute morgen kein Gemecker gegeben, aber wir hätten auch keinen so schönen Tag gehabt, denn ich wäre das Wagnis nicht eingegangen mit ihnen auf die BuGa zu gehen. Der Pastorenfreundin danke ich, sie ist mutig und lässt sich nicht abschrecken, wenn Wiebke diskutiert, dass sie unausgeschlafen keine gute Laune hat und dass eine schlechte Laune uns den Tag verdirbt. – Hat sie nicht, denn ihre schlechte Laune währte 10 Minuten. Carsten diskutiert wegen der Astronautenkost, die er nicht trinken will. Oder beide streiten um Anorak, die sie nicht anziehen wollen – wir hätten sie tatsächlich Daheim lassen können. „Was zu trinken brauchen wir nicht mitnehmen!“ … und dann war es gut, dass ein Fläschchen Wasser dabei war. Um noch 10 Minuten länger im Park bleiben zu können, haben sie geredet – auch da haben die Junioren gewonnen. Wir großen haben uns gerne breitschlagen lassen.

Angeschaut sind wir worden, angegafft, Exoten gleich – nicht immer konnte ich es leicht wegstecken. Wenn sich Leute immer wieder umdrehen und starren, dann habe ich – wenn es zu offensichtlich ist – ein dünnes Fell. Dann blaffe ich auch schon mal zurück und gaffe ebenso. Carsten bricht dann das Eis wenn er sagt: „Ich bin behindert, na und!“

In solchen Situationen möchte ich, dass andere Menschen die Junioren verstehen – akustisch verstehen – denn dann wäre diskutieren mit ihnen wunderbar und auch erfüllend für ‚fremde Leut‘.

Kein einziges Foto

… und doch bin ich voller Bilder!

Wir haben eine Dauerkarte – die gönn‘ ich uns – für die BuGa in Heilbronn. Von 9:00 Uhr bis um kurz vor 15:00 Uhr waren wir dort und haben nur gestaunt, geschaut, sind gelaufen, waren Blumen schauen, am Neckar spazieren und haben Sonne getankt. So unprätentiös ist die Gartenschau, aber so sehr erholsam ist es im Grünen. Meine Bilder werde ich noch knipsen. In den nächsten Tagen nehme ich die Kamera mit …

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