Behinderung, Kuddelmuddel

gestrichen

Ich habe gerade sowas die Nase von gestrichen voll, voller geht gar nicht mehr. Von ganz Vielem, auch vom Bloggen. Aber vor allem davon, dass ich für Carstens Essproblematik niemanden finde, der mir bzw. uns helfen kann/will! Der Kerle kotzt und wird immer weniger, meine Nerven liegen blank und dann kommen blöde Sprüche – auch von Ärzten, bei denen ich hoffte ein offenes Ohr zu finden, dass das Problem ja nicht so groß wäre, wenn ich mich jetzt an sie wenden würde. Ja, es wird mir sogar am Telefon unterstellt, dass ich sie verars..en wollte, wenn ich sage, dass Carsten bei einer Körpergröße von einem Meter ca. 11 kg wiegt. Das würde gar nicht gehen und ich sollte noch mal nachmessen bzw. wiegen.

Bei einem medizinischen Zentrum für behinderte Menschen wurde mir gesagt, als ich einer Ärztin dort die Essensproblematik schildern wolle – ich kam gar nicht zu Wort – dass Carsten in eine psychiatrische Klinik sollte. Diese Diagnose, ohne den Kerle zu kennen! Ich bin in Rage und Gnade dem Gott, der oder die mir heute noch einmal nicht zuhört und klammheimlich das Thema wechselt, weil es für diese Person belastend sein könnte.

Außerdem wird heute ein Freund am Kopf operiert – der Tumor ist zurück!

Carsten kotzt sich die Seele aus dem Leib und ich kann gar nicht genug heulen. Eigentlich möchte ich sagen: Lasst mich doch alle in Ruhe! Uneigentlich möchte ich dringend in  den Arm genommen werden und jemanden an meiner Seite haben, mit dem ich meine Probleme zielführend – sprich: Carsten helfend – bereden und angehen kann. Aber anscheinend suche ich die eierlegende Wollmilchsau – das jedenfalls hat mir die nette Dame vom Sozialdienst meiner Krankenkasse vorgeworfen!

Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

es dämmert

Jetzt muss ich auch etwas über die Hitze schreiben! Eine Tropennacht liegt hinter uns. Die Junioren trinken zu wenig. Ich rede deswegen vermutlich zu viel. Doch, es muss sein. Ich kenne es, wenn ein Kind dehydriert – und das ist weiß Gott nicht schön.  Ob Carsten & Wiebke diese Woche noch in die Werkstatt gehen, hängt vom Wetter ab. Mir wäre es wurscht!

Carstens Spruch von vor zwei Jahren ist aktueller, den je: „Wenn der Sommer so ist, dann ist das wie Winter! Wir kommen nicht raus!“  Aber auch in der Wohnung wird es nicht angenehm kühl. Durch die Oberlichter knallt gnadenlos die Sonne ins Zimmer. Wiebkes Beine sind dick und tun weh. Als ich im Frühjahr so krank war, hatte ich auch Wassereinlagerungen und ich kann nachvollziehen wie angespannt das Gewebe ist und wie es schmerzt. 

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Ich werde jetzt Kaffee kochen – für den Eiscafé heute Nachmittag, werde, solange die Sonne noch einigermaßen tief steht, alle Fenster aufreißen und auf etwas Durchzug hoffen und hoffen, dass Carsten heute isst …

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Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas in den imaginären Hut werfen!  Ihr wisst, unser altes Auto  hält hoffentlich noch bis das neue kommt. Oder ihr kommentiert mal, denn viel lieber als alle Likes der Welt mag ich echte Kommentare!