Kategorie: Alltag

nach Diktat

Es ist mir ein Bedürfnis, meinen Freundinnen Danke zu sagen. Denn so krank wie ich jetzt bin, war ich lange nicht. Als ich vor sechs Jahren doppelseitige Lungenentzündung hatte, sehr lange im Krankenhaus  lag – es war schlussendlich ein multiples Organversagen  – damals hatte ich ähnliche Atemnot. 

Der Husten diesmal, hat sich auch angekündigt. Ich weiß, dass ich viel kann, weiß, dass ich sehr viel, mit Disziplin und Zähigkeit schaffe. Diesmal bin ich wieder einmal einen Schritt zu weit gegangen. Seit einigen Tagen bin ich völlig ausgeknockt. Ohne die Freundinnen – von denen ich immer dachte, ich hätte keine – hätte ich das hier nicht ansatzweise gepackt. 

Mehr möchte ich im Blog nicht erzählen. Nicht das unfeine unschöne. Wie es hier im Haus aussieht, ist auch schnurzegal. Dass das Töchting im Bett liegt, das etwas nass ist und mein Bett die Runden in der Waschmaschine dreht, alles total nebensächlich. Ich kann mich fallen lassen und werde aufgefangen, eine Erfahrung die so wunderbar ist. ❤️

 

fragt mich doch jemand

“Wie geht es dir?“ Tja, was soll ich da antworten? Mein Infekt fährt Aufzug: Von der Lunge (mit Hustenanfällen), über Halsweh in die Nasennebenhöhlen, rauf bis in die Stirn (mit Druckkopfschmerzen) zurück in die Lunge. Überall bleibt ein bisschen was hängen und nichts kuriert sich richtig aus. Ansonsten geht‘s mir gut und solange die Junioren morgens in der Werkstatt sind, habe ich (fast) alle Ruhe der Welt …

Bücher und Kruscht

Ich habe es aufgegeben etwas zu planen und den Plan dann auch noch auszuführen. Denn während ich den ersten Plan noch nicht einmal vollständig durchdacht habe, reift der nächste schon im Hinterstübchen.

Auf dem Wohnzimmertischchen liegt nicht nur die Geburtstagspost und das Gästebuch, nein, auch noch ein Buchschuber, den ich mir gekauft habe, weil ich Narnia unbedingt noch einmal lesen möchte. Die alten Bücher habe ich nicht mehr gefunden.

Dafür bei meiner Aufräumaktion festgestellt, dass mich die Putzdame vom vergangenen Sommer beklaut hat. Ich schreibe das als blöde Erfahrung ab, denn jetzt erinnere ich mich weder an ihren Namen, noch kann ich ihr nachweisen, das sie eine Diebin ist.

Der Kerle guckt Olympische Winterspiele, das Töchting hat sich in ihr Zimmer verzogen und liest ihren Kuscheltieren Bilderbücher vor. Ich darf alleine Gemüse schneiden und habe deswegen beschlossen Dhal zu machen. Nebenbei habe ich Gelegenheit in Fantasiewelten abzutauchen.

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