Fragen, Gedankenchaos

Frage zum ach

Wie komme ich jetzt vom ach wieder weg? Nein, ich will ja gar nicht weg, es ist ein Teil von mir. Aber ich will auch ein Stück Leichtigkeit zurück, das ist ebenso ein Teil von mir. Ich will lachen, tanzen, singen, springen – und ich will leben!

Es kann sich doch nicht alles um das gleiche Thema drehen. Das Glas ist halbvoll und nicht fast leer. Allerdings gibt es keine halb vollen Windeln und wenn ein paar Tropfen Pipi im Bett sind, dann ist das auch ein Ganzes, das abgezogen werden muss …

Vielleicht ist genau das der Unterschied: Manche Dinge sollte  ich mit Zuversicht betrachten. Andere verlangen einfach, dass ich mich ihrer annehme und mich kümmere.

Und trotzdem möchte ich, dass die Leichtigkeit wieder mehr Platz in meinem Leben bekommt. Denn auch sie ist ein Teil von mir.

Fragen, Gedankenchaos

Warum – Frage

Warum sehen wir eigentlich fast nur das, was uns voneinander trennt, statt das, was uns verbindet?
Warum urteilen wir, bevor wir verstehen?
Warum kämpfen wir, obwohl wir uns doch alle nach Frieden sehnen?

Wir stehen viel zu oft auf gegenüberliegenden Seiten, wie Yin und Yang, schwarz und weiß, bunt und monochrom. So verschieden!

Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder von uns trägt seine eigene Geschichte, seine eigenen Kämpfe und seine eigenen Träume. Anders zu sein bedeutet doch nicht, besser oder schlechter zu sein. Es bedeutet nur, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg geht.

Ich wünsche mir, dass wir aufhören, Unterschiede als Bedrohung zu sehen. Dass wir anfangen, sie als etwas zu betrachten, das uns bereichern kann. Neurodivergente, behinderte, andersfarbige Menschen, Menschen mit anderen Ansichten – seien sie noch so krude oder fantasievoll, in unseren Augen abstrakt oder gar unsinnig, haben ihre Berechtigkeit. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein, wir sollten lernen, einander mit Respekt zu begegnen.

Denn egal, welche Sprache wir sprechen, woran wir glauben oder woher wir kommen – Schmerz fühlt sich für jeden gleich an. Liebe auch.

Warum sehen wir so oft das, was uns trennt, wenn es doch so viel mehr gibt, das uns verbindet?

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Kuddelmuddelgedankenchaoskarussell

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Frage

Wo ist eigentlich mein Gott geblieben?

Wo ist er, der mich auffängt, wenn ich strauchle? Wo ist die Hoffnung auf ein Stückchen Mitmenschlichkeit? Momentan fällt es mir noch schwerer an ihn zu glauben, als nach dem Tod von MamS. Noch nicht einmal in der Kirche mag ich singen oder gar laut beten. Ich bete im Stillen auch daheim und weiß nicht einmal, ob das irgendwo ankommt. Wie Jesus am Kreuz frage/rufe ich, warum er mich verlassen hat. Warum mir meine Zuversicht abhanden gekommen ist. Mein Glaube an das Gute ist ins Wanken geraten. Was geschieht? Ich bin müde. Meine Gedanken rotieren, werden immer mehr und finden keinen Weg  – nirgendwohin.

Was ist das für eine verrückte Zeit? Wo um alles in der Welt ist mein Gott geblieben?

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✨Das war übrigens Frage Nr. 50!