Asperger Syndrom, Behinderung, Familie, Gedanken

müde Grüße aus dem wilden Süden

Sicherlich kennen das auch einige von euch, wenn es ein paar schöne Tage gab, dann ist der Tag danach ein bisschen down. Dabei war der heutige Vormittag noch richtig schön. Relativ früh aufgestanden, den Besuch versorgt – mein Bruder – und als die Junioren fit waren, sind wir spazieren gegangen. Mit einem größeren Umweg zum See und danach zum Weinstand. Wurst essen, Zehntele trinken und Wasser und roten Traubensaft. Zum Nachtisch Apfelstrudel!

Vor einer Stunde hat sich mein Bruder aufs Motorrad gesetzt und ist wieder in den Kaiserstuhl gefahren. Meine Anspannung hat sich aufgelöst. Ich bin müde, platt, erschöpft und ausgepowert. Mir waren das fast zu viele Menschen. Freitag, Samstag, Sonntag volles Haus. Es war schön! Wunderschön! Aber auch sehr viel voll, wie es mein Töchting gerade sehr treffend bemerkte.

Kuddelmuddel

Fragmente im Juni

… oder der Tag fängt gestresst an!

Mein Töchting hat ein Faible für Ringe. Für Ringe jeder Art. Es müssen keine goldenen sein. Wenn sie glänzen, ist das ein Vorteil. Wenn sie ein Steinchen haben, dann ist die kleine Frau glücklich! Nur, und damit beginnt der Stress am frühen Morgen, nur wenn mein Töchting den Ring, der für den Ringfinger gedacht ist, auf den Mittelfinger steckt, dieser dick wird und der olle Ring nicht mehr heruntergezogen werden kann, dann ist’s im wahrsten Sinne des Wortes eng!

Schon am Morgen habe ich alles versucht. Creme, viel Creme – funktionierte nicht. Fadentechnik lies meine Tochter nicht zu. Sie wollte kein Band um den Finger gewickelt haben. Einen scharfen Seitenschneider besitze ich nicht! Was war ich froh, als eine angehende Heilerzieherin aus der Werkstatt anrief, dass sie dort den Ring abgezwickt hat.

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Irgendwie ist das jetzt gar kein Fragment mehr.

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Himbeeren gibt es! Der Kerle isst, isst Himbeeren. So schön.
Mücken gibt es! Allein drei Stiche dieser Viecher habe ich im Gesicht.
Eis gibt es und Schokolade.
Dicke Finger gibts zum Glück keine (mehr). Dafür Füße, die anschwellen und im Wasser baden.
Hunger hab ich keinen, dafür umso mehr Durst.

Gedanken, Junioren, Kuddelmuddel

weitergeleitet | anonym

Das Adjektiv anonym bedeutet im Allgemeinen „ungenannt“ bzw. „ohne Namensnennung“. Wer anonym auftritt, kann oder möchte nicht erkannt werden bzw. seine Identität nicht preisgeben.

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Manchmal möchte ich sehr unsichtbar sein oder wenigstens nur anonym. Doch das widerstrebt mir. Wenn schon, denn schon, dann mit offenen Karten spielen! Ich mag kein Poker, kann eh kein solches Face deuten…

„Wer sich versteckt und aus dem Hinterhalt schießt, der ist ganz schön feige!“ Der Kerle hat’s mal wieder auf den Punkt gebracht. 

Asperger Syndrom

Zensus

Zensur ist geheime Empfehlung durch öffentliches Verbot. | Dieter Hildebrandt

Ich merke, dass ich mich immer mehr selbst zensiere. Das ist nicht gut. Es macht mich unfrei. Ich habe das Bedürfnis höflich zu sein und möchte durch meine Art und Weise Dinge anzusprechen, niemanden verletzen. Aber wenn die Konsequenz darin besteht, dass ich gar nichts mehr sage, dann ist das, für alle Beteiligten, auch keine Lösung!