Gedankenchaos

Ego

Es scheint, dass ich gerade auf einem Tripp bin, einem Selbstfindungstripp! Manche Menschen nervt das und sie empfinden das als Egozentrik. Tatsächlich ist mir das egal!

Mir geht es darum, mich selbst und die eigene Lebensgeschichte anzunehmen – mit allem, was war, auch mit Fehlern, Verletzungen und Begrenztheiten. Versöhnung bedeutet nicht, Vergangenes gutzuheißen, sondern innerlich Frieden damit zu schließen. Dazu gehört auch, alten Ballast loszulassen, damit Raum für das Jetzt entsteht.

Je älter ich werde, desto wichtiger wird es mir, loszulassen, mich mit mir und anderen zu versöhnen und bewusst im Frieden mit mir selbst und meiner Vergangenheit zu leben.

Familie

gleichzeitig im Leben

Regenbogen

Das Leben ist manchmal schon ein verrückter Gemischtwarenladen. Trauer, Sonnenschein, Sehnsucht, Chaos und mittendrin bitte noch gute Laune.

Heute wird ein wunderschöner Spätsommertag. Perfektes Wetter für einen Ausflug mit MamS und unseren Junioren. – Raus, los, irgendwohin, Spaß haben, gemeinsam lachen. Ja, und dann die Erkenntnis: Ach ja … du bist nicht mehr da. Scheiße! Ich hätte dich heute verdammt gerne dabei. Nicht nur weil du beim anziehen und versorgen hilfst! Alleine motivieren, anziehen, versorgen, organisieren und dabei selbst nicht völlig den Überblick zu verlieren, das kostet enormes Improvisationstalent.

Du fehlst mir vor allem als Lieblingsmensch. Als Gesprächspartner, dem ich alles erzählen konnte. Du fehlst, als Kummerkasten und Partner beim Quatschmachen und lachen. Und natürlich fehlst du mir als der Mensch, an den ich mich einfach kuscheln konnte. Du fehlst. Jeden Tag.

Wir werden heute einen wunderschönen Tag haben, obwohl du fehlst. Wir sind zu einem Fest eingeladen und werden feiern.

Das Leben fragt nicht, ob es gerade passt. Wir leben!

Gedankenchaos, Kuddelmuddel

Wer bin ich?

Eine Frau,
– die auf einem anderen Weg ist als früher.
– die es nicht mehr jedem recht zu machen versucht.
– die ihren eigenen Willen hat und ihn auch äußert.
– die anderen gerne hilft, aber auch immer öfter nein sagen will.

Aber auch eine Frau,
– die zweifelt.
– die immer wieder in alte Strukturen verfällt.
– die oft zu viel auf einmal will.
– die immer noch lernen muss, geduldig zu sein – mit sich – und anderen.

Wo komme ich her?
Manchmal denke ich, aus einem schlechten Traum; als den ich meine ältere Vergangenheit bezeichnen möchte.

Wo will ich hin?
Ich möchte zu den Sternen – ein zugegebenermaßen großer, noch unerfüllbarer Wunsch – fehlt mir doch das nötige Kleingeld, um eine Raumfahrt privat zu finanzieren.

Wie wäre es mit kleinen Sternen?
Meine Sterne sind meine kleinen Ziele, die zu erreichen oft schwierig sind, aber ich behalte den Weg im Auge.

Einer meiner Grundsätze, nach dem ich mein neues Leben gestalte: Weil ich es mir wert bin!