Fragen, Gedanken

ich habe mir Blumen gekauft

… und die Haare gefärbt! Ich war es leid, grau durch die Gegend zu laufen. Ich bin zwar nicht jünger deswegen, denke aber, dass ich jünger aussehe. Außerdem spielt es keine Rolle – ich wollte Veränderung! Wenn ich schon keine Klamotten kaufen kann, dann eben so!

Es hat doch keinen Zweck zu jammern, über Dinge, die ich nicht ändern kann. Es kostet nur unnötige Energie, die ich anderweitig gut gebrauchen kann. Stattdessen mag ich es schön um mich herum, ich mag mich nicht mehr schlecht fühlen. An der Pandemie kann ich nichts ändern, einen Impftermin bekommen wir – auch wenn ich mich wirklich bemühe – jetzt noch nicht, weil gar kein Impfstoff da ist. Am Freitag kommt der Orthopädietechniker, der die neue Sitzschale für Carsten anpasst. Das ist wunderbar. Samstag kommt eine Freundinhelferin und wir werden schon was auf die Beine stellen, dass es uns gemeinsam gut geht.

Mal gucken, was die Junioren sagen, zu der nun wieder braunen Mama. Uuups, nein, ich bin nur braun auf dem Kopf!

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Manche der inneren Stimmen sind vertraut und dominant, andere sprechen leise oder kommen kaum zu Wort. Welchen Persönlichkeitsanteilen möchtest du mehr Gehör geben? Ruf doch mal dein inneres Team zusammen und höre, was es sagt!

Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

abnehmen & so | Antworten

Zum Thema: Intervallfasten (Frühling wird’s) und abnehmen! Ich habe mich jetzt ein bisschen damit beschäftigt – vermutlich wird das nix für mich. Wegen der Junioren. Denn, ihr wisst, dass beide mit dem Essen Schwierigkeiten haben. Carsten sowieso und Wiebke auch. Das Töchting isst nur, wenn ich auch esse und der Kerle isst niemals, ohne dass jemand anderes mitisst.

Zumindest werde ich versuchen, weniger Süßkram zu essen, bewegen tue ich mich, meiner Meinung nach genügend – vermutlich, aber dennoch falsch. An die 16 000 Schritte laufe ich im Durchschnitt täglich, das dürfte reichen. Kraftsport sollte ich machen, nur dazu habe ich keine Zeit und zum Bildschirmsport so überhaupt keine Lust. Fahrradfahren war noch nie mein Ding, bleibt also nur das Laufen in der freien Natur. Dabei bin ich ein Schönwettersportler und ich bräuchte jemanden, der meinen inneren Schweinehund antreibt. Da, da niemand ist, werde ich ihn selbst an die Kandare nehmen.

Noch mal zum Thema Essen: es ist schwierig! Ich habe diverse Baustellen Intoleranzen. Laktose-, Fruktose- und Histamin-Unverträglichkeit. Nicht so einfach sich damit ausgewogen zu ernähren. Aber ich habe es ja früher geschafft. Es erfordert eben nur ein bisschen Disziplin. Diese ist mir nach meiner Krankheit abhandengekommen. Ich werde einfach wieder gezielter und bewusster einkaufen gehen. Vielleicht sollte ich auch den Schnöckerkram abends weglassen und keine Reste mehr vom Teller der Junioren essen. Konsequenter sein – was sie nicht gegessen haben und auch nicht mehr essen wollen, wegwerfen. Weg damit – mich nicht belasten. Problematisch wird es mit Süßigkeiten. Kann ja meinen Junioren, die beide wenig sind und wiegen, diese Freude nicht verwehren. Da muss ich ganz schön viel Disziplin aufbringen, dass ich nicht den oder den anderen Schokoriegel nasche oder die Chipstüte leermache. Wie ich das schaffe, weiß ich noch nicht und wie ich mehr Wasser trinke – weil ich Wasser ohne Geschmack gar nicht mag – das muss ich mir auch noch schönreden, eventuell kommt doch ein Schuss Saft rein, denn ehe ich nichts trinke ist es um einiges besser, Wasser mit Schuss zu trinken, als gar nichts.

Es wird ja Frühling und da komme ich auch wieder öfter von der Miste und … wir werden sehen!