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meine Freundin und ihre Musik

Wir mochten beide gerne deutsche Texte. Aber niemals Schlager. Der Plattenschrank ihrer Eltern war reich bestückt. Viel Playbach von  Jacques Loussier, aber auch Ingrid Caven.  Meine Eltern hörten kaum Musik und wenn dann Wanderlieder. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter mit uns in ein Konzert gegangen ist. Gesungen hat sie dennoch viel – Volkslieder aus der Mundorgel. Wir Freundinnen haben zusammen geschwiegen und gelauscht. Zarah Leander, Greta Garbo, später Reinhard Mey  – oft seine französischen Lieder – Jacques Brel und Adamo, Alexandra … Aber auch Opern, Kirchenmusik – nur niemals Schlager und Operetten und Musicals. Unsere Musik musste ernsthaft sein und wahrhaftig. Ganz schön vermessen für Teenager. Da sind wir wieder einmal aus der Reihe getanzt. Sind aufgefallen und abgestempelt worden, als die, die sich für was besseres halten.

… übrigens liebe ich diese weißen Vögel – das Lied. Georgette Dee hat es auch gesungen und noch ganz viele andere.

Musik, Musik

heute vor 50 Jahren

Imagine – heute vermutlich auf allen Kanälen gespielt! Ich kann immer noch dahinschmelzen, ich liebe dieses Lied!

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The Doors

Ich bin großer Fan von Jim Morrison, seine laszive Art mag ich sehr und in Paris habe ich sein Grab besucht. Gestern gab es  auf ARTE einen Themenabend!

Manchmal habe ich das Gefühl das Leben rauscht an mir vorbei. Warum bin ich nur so unzufrieden? Aber wenn meine Junioren Pläne haben und ich immer wieder sagen muss: „Das können wir nicht, weil niemand da ist, der oder die uns begleitet!“, dann tut mir das weh. Wir wollen auch in Urlaub fahren oder essen gehen – ja sogar der Kerle mag gerne essen gehen … Teilhabe am Leben haben. Ich habe es schon mal geschrieben, Corona trennt die Menschen von den Menschen! Und leider wird es sehr lange dauern bis  wenigstens etwas Normalität wieder kommt.

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Himmelsende

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, Aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. | Konrad Adenauer

Manch jemand weiß nicht einmal was ein Horizont ist! Ich werde ’nen Teufel tun und den jungen Schnösel dessen zu bezeichnen. Es kann sehr gut sein, dass er ein Einserabitur hingelegt hat und nun erst einmal seine Ruhe haben will. Eins weiß ich aber gewiss, dass seine Mama die Wohnung bezahlt und der Papa fürs Essen sorgt. Nur grüßen kann er nicht, deswegen die nicht sehr nette Bezeichnung für den stets braungebrannten durchtrainierten, besonders schick angezogenen (ich mag seine Klamotten sehr) jungen Mann. Die Freundin sieht ein bisschen billiger aus. Sie trägt zumindest nicht das Logo eines Markenherstellers stolzgeschwellt auf ihrer Brust. Ihre T-Shirts sind zuweilen ein wenig labberig und meistens ungebügelt. Seit sie im Nachbarhaus wohnt, ändert sich allerdings ihr Kleidungsstil.

Eins möchte ich dennoch schreiben, denn, auch wenn sie total Maulfaul sind, so sind doch meine zwei schweren Wasserkisten heute wie durch Geisterhand vor meine Haustür geflogen. – Aus dem Augenwinkel sah ich noch ein weißes Guccihemd um die Ecke biegen …

… und was hat das mit dem obigen Zitat zu tun? Die jungen Leute nichts, aber andere Personen, über die ich hier nichts schreiben werde, weil man mir daraus – eher den Junioren – einen Strick drehen kann und das will ich weiß Gott nicht – gibt eh schon genug Querelen!