KategorieMusik

Apocalyptica

Bitte ganz laut hören! Vor Jahren war ich einmal auf einem Konzert – vorne, lauter junge Leute. Aber hinten standen noch ein paar Frauen im allerbesten Alter! … und der HSV hat gerade das Ausgleichstor geschossen.

ihr könnt es Schnulze nennen

…mir macht dieses Lied Gänsehaut. Dabei verbinde ich noch nicht einmal eine Liebe damit. Diese Stimme und dieser Mann passen zusammen. Nicht mein Typ und doch mag ich dieses Lied so gerne!

Abwesend

„Du wirkst so abwesend, bist du nicht da?“ Meine Nachbarin stupst mich an, während ich die Unkräuter wegflamme.  Erschrocken blicke ich hoch und zurück zum Brenner, schaue wieder Gerda an und sehe, als ich in den Rinnstein gucke, nichts. Nichts mehr, nur verkokelte Asche.

Ich lasse Gerda stehen und gehe ins Haus. Gehe ins Bad, besprühe mich mit Bulgari Man. Muss haushalten, fast ist nichts mehr da. Im Zimmer riecht es nach Aftershave und der PC brummt. Die grüne Decke liegt achtlos am Boden. Die Computerkabel habe ich in die dazu angeschafften Kanäle gezwängt. Es gibt keinen Grund – keinen Bastler – dass sie dort nichts zu suchen haben.

Erst kürzlich habe ich den Aschenbecher aus Las Vegas in die Tonne geschmissen, das rote Feuerzeug gleich mit. Ich rauche nicht. In der Tabaksdose sind die Stecknadeln.

Der Geruch verwirrt mich. Ich suche. Dabei weiß ich doch – nicht nur ich bin abwesend!  

© petra ulbrich

es regnet

… und ich schnaufe immer noch.  – Das zum Bulletin.

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Wir haben einen Hühnerhaufen geschenkt bekommen. Danke Heike! Ja, so langsam kann es Ostern werden. Auch Hasen stehen hier herum und mein Schreibtalent liegt immer noch brach. Podcast kann ich auch nicht einsprechen, weil mich niemand verstehen würde. Zarah Leander mache ich Konkurrenz, so rauchig ist meine Stimme. Mein HNO-Arzt nennt das heiser und ich soll nicht flüstern. Auch nicht räuspern, nur husten, abhusten, den Dreck weghusten. Funktioniert. Nicht immer. Und im Morgenmagazin sing Annett Louisan, eine favorisierte Sängerin von MamS.

Eigentlich kann der Tag nur gut werden. Ich freue  mich  – das Leben wird eben so gelebt, wie das Leben eben kommt und es ist immer unseres und kein anderer kann es leben!

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