Behinderung, Frage, Gedanken, Musik

ist das jetzt böse?

Nicht wirklich – obwohl die beiden Herren wahrscheinlich diese Wortwahl auch auf den Kieker haben. Dieser Jungendlichkeitswahn geht mir auf den Keks. Aber, im Grunde genommen geht mich das auch gar nichts an. Erstens bin ich über fünfzig und zweitens habe ich keine Zöpfe.

Ich habe meine Füße im Wasser stehen, werde da gleich auf die Nägel roten Lack pinseln, mir mein Buch schnappen und heute bis in die Puppen lesen. Die Junioren sind auf Achse!

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Kann man eigentlich eine Fischkonserve ohne sich vollzuspritzen aufmachen? Hat das schon mal jemand geschafft?

Behinderung, Junioren, Kuddelmuddel, Musik

ein Herz ♥️

Heiß und hitzig war der heutige Auftritt auf der Landesgartenschau. Der Kerle ist eine Rampensau und hat eine große Klappe. Der mit Abstand kleinste Mensch auf dieser Bühne war nicht zu überhören. Mein Töchting hat getrommelt, was das Zeug hergab. Auf der Heimfahrt ist sie mir fast im Auto eingeschlafen, so kaputt war sie. Glücklich kaputt!

Unsere Anfahrt war abenteuerlich, aber ich habe meinen Mut zusammengenommen und habe nette Frauen vom Personal gefragt. Das hat sich sehr gelohnt, denn genau vorm Eingang war ein Parkplatz frei. Dank deren Funkverbindungen zum Einlasspersonal, die uns den Platz warm gehalten hatten, brauchte ich mit zwei Rollstühlen nicht weit laufen. DANKESCHÖN! Der Rundgang übers Gelände war beschaulich. Der Kerle wollte die Schmiede sehen und meinte: „Die Muckis habe ich auch dazu!“ Der Schmied hat gelacht und seiner Schwester einen Schwan geschenkt. Das Gesicht vom Kerle hättet ihr sehen müssen. Der Kinnladen ist runtergefallen und so hat er dann einen großen Nagel gekriegt!

Und ich, mir wurde ein Herz geschenkt!

Asperger Syndrom, Fragen, Gedanken, Musik

meine Nachtmusik

Dabei sollte ich längst schlafen! Den Kerle werde ich jetzt drehen, das Töchting ins Bett zurückschieben. Es stimmt, was der kleine Mann sagt, dass man Musik ohne Kopfhörer hören muss, denn sonst wummert sie nicht im Bauch.

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02:03 Uhr: Mein Töchting singt gegen das Gewitter an. Mir tut die rechte Schulter und das Herz weh, die Augen sind träge, aber der Kopf findet keine Ruhe. Wie sage ich wem was, ohne grob zu wirken? Dass ich einigen Menschen etwas sagen muss, damit ich wieder ich werde, steht außer Frage. Aber, ich möchte niemanden verletzen und schon gar nicht verlieren.