Fragen, Gedanken, Gedanken, Junioren, Kuddelmuddelgedankenkarussell, pflegende Angehörige

ich habe mir Blumen gekauft

… und die Haare gefärbt! Ich war es leid, grau durch die Gegend zu laufen. Ich bin zwar nicht jünger deswegen, denke aber, dass ich jünger aussehe. Außerdem spielt es keine Rolle – ich wollte Veränderung! Wenn ich schon keine Klamotten kaufen kann, dann eben so!

Es hat doch keinen Zweck zu jammern, über Dinge, die ich nicht ändern kann. Es kostet nur unnötige Energie, die ich anderweitig gut gebrauchen kann. Stattdessen mag ich es schön um mich herum, ich mag mich nicht mehr schlecht fühlen. An der Pandemie kann ich nichts ändern, einen Impftermin bekommen wir – auch wenn ich mich wirklich bemühe – jetzt noch nicht, weil gar kein Impfstoff da ist. Am Freitag kommt der Orthopädietechniker, der die neue Sitzschale für Carsten anpasst. Das ist wunderbar. Samstag kommt eine Freundinhelferin und wir werden schon was auf die Beine stellen, dass es uns gemeinsam gut geht.

Mal gucken, was die Junioren sagen, zu der nun wieder braunen Mama. Uuups, nein, ich bin nur braun auf dem Kopf!

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Manche der inneren Stimmen sind vertraut und dominant, andere sprechen leise oder kommen kaum zu Wort. Welchen Persönlichkeitsanteilen möchtest du mehr Gehör geben? Ruf doch mal dein inneres Team zusammen und höre, was es sagt!

Behinderung, Familie, Gedanken, Gedanken, Junioren, Sonntagmorgen

Kurzmitteilung

Zu gerne würde ich den Kerle an die Wand nageln und ihn dort hängen lassen – macht der Mensch doch die Nacht zum Tag und spielt um kurz nach drei Uhr noch in voller Lautstärke Zugsimulator! Wenn ich nicht aufs Klo hätte gehen müssen, dann hätte er vermutlich durchgemacht. Zum Glück hat das Töchting einen gesunden Schlaf und nichts bemerkt.

Oder soll ich ihn vielleicht doch noch ein Weilchen schlafen lassen, nicht aufhängen, aber ihm dann gehörig die Leviten lesen?

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Geschenkt bekommen

Sonnenblumenstrauß
klick – die letzte Sonnenblume!

Liebe Freundin!

Herzlichen Dank, es war gestern schön mit dir! Auch, wenn wir was ganz anderes vorhatten …

Einsamkeit, Familie, Familie, traurig sein, Ursprungsfamilie

als ich Kind war

Auf dem Bild bin ich ca. fünf Jahre alt und auch damals schon war ich diejenige, die andere motivierte, die darauf achtete, dass es anderen gut ging. Als Kind fand ich es schön gelobt zu werden, für schöne Dinge, für gute Leistungen, für vorbildliches Benehmen, für sittsames Verhalten und fürs Bravsein. Als sich das änderte, wurde ich nicht mehr gelobt, wurde für Sachen bestraft, die ich nicht getan habe. Aber weil ich niemanden verpetzen wollte, nahm ich das hin, schwor mir aber, dass ich selbst niemals ungerecht handeln würde. Geht gar nicht! Das habe ich bitter erfahren. Dennoch spielt mir mein Gerechtigkeitssinn immer noch heftige Streiche, macht mir Bauchschmerzen, wenn zum Beispiel meine Junioren ungerecht behandelt werden. 

Warum schreibe ich das? Weil dieses Mädchen auf dem Bild wieder rausmuss – an die Öffentlichkeit, nicht mehr verkrochen Daheim herumsitzen. Einfach leben soll! Es ist doch jeder wert, gesehen zu werden.

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Wollt ihr dem Mädchen einen Wunsch vom Zettel erfüllen? Oder kommentiert deren Gedanken, denn viel lieber als alle Likes der Welt, mag ich echte Kommentare!