Einsamkeit, Familie, Familie, traurig sein, Ursprungsfamilie

als ich Kind war

Auf dem Bild bin ich ca. fünf Jahre alt und auch damals schon war ich diejenige, die andere motivierte, die darauf achtete, dass es anderen gut ging. Als Kind fand ich es schön gelobt zu werden, für schöne Dinge, für gute Leistungen, für vorbildliches Benehmen, für sittsames Verhalten und fürs Bravsein. Als sich das änderte, wurde ich nicht mehr gelobt, wurde für Sachen bestraft, die ich nicht getan habe. Aber weil ich niemanden verpetzen wollte, nahm ich das hin, schwor mir aber, dass ich selbst niemals ungerecht handeln würde. Geht gar nicht! Das habe ich bitter erfahren. Dennoch spielt mir mein Gerechtigkeitssinn immer noch heftige Streiche, macht mir Bauchschmerzen, wenn zum Beispiel meine Junioren ungerecht behandelt werden. 

Warum schreibe ich das? Weil dieses Mädchen auf dem Bild wieder rausmuss – an die Öffentlichkeit, nicht mehr verkrochen Daheim herumsitzen. Einfach leben soll! Es ist doch jeder wert, gesehen zu werden.

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Wollt ihr dem Mädchen einen Wunsch vom Zettel erfüllen? Oder kommentiert deren Gedanken, denn viel lieber als alle Likes der Welt, mag ich echte Kommentare!

Familie, Fragen, Gedanken, Gedanken, Kuddelmuddel, Kuddelmuddel, Kuddelmuddelgedankenkarussell, Sehnsucht, traurig sein

Sehnsucht

Wo ist mein Teddy? Wo ist mein Bär aus Kindertagen? Vorweg – ich habe ihn nicht gefunden. Auch Maxmarie nicht und Rischbeck auch nicht! Ich vermisse ihn! Nein, natürlich nicht so, wie ich MamS vermisse und wahrscheinlich vermisse ich auch nicht einmal das alte zottelige Kuscheltier, mit dem man lange nicht mehr kuscheln kann, weil hier und dort die Holzwolle rieselt!

Ich vermisse das Gefühl nach Geborgenheit und einen Kinderfreund – einen, dem ich alles anvertrauen konnte, der nicht petzte und der mir immer zugehört und mich verstanden hat.  Ja, die Kinderzeit ist lange vorbei – aber die Sehnsucht ist geblieben!

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Kaffee

gelbe leere Kaffeetasse
gelbe leere Kaffeetasse

Meine Kaffeetasse ist schon wieder leer, meine zweite Tasse! Ich mag guten Kaffee und der kostet ein bisschen mehr, als der vom Discounter. „Ach Petra, Kaffee ist doch Kaffee!“ Nein, eben nicht – aber wer nur Kaffee aus irgendeiner Kapselmaschine trinkt, dem ist das anscheinend egal, wie die Plörre schmeckt. 

… und jetzt kommt der Wehdam wieder: MamS hat sich am Morgen zuerst einen Kaffee gemacht und ist dann mit dem Glimmstängel auf die Terrasse und hat eine geraucht. Irgendwann hat er mal von seiner Zeit in Flensburg erzählt, wo er  zwei Wochen Wehrdienst hatte und diesen  dann verweigerte. Er musste deswegen in den Bau. Heute habe ich in den Nachrichten gehört, dass die Wehrbeauftragte wieder den Wehrdienst einführen will und ich finde das gut. Nicht wegen der Unterbesetzung der Bundeswehr, sondern deswegen, weil es dann wieder Zivildienst gäbe. 

Zivi war MamS dann im Krankenhaus, nachdem er vor dem Ausschuss glaubhaft versichert hatte, dass er zwar dem Land dienen, aber keine Waffe in die Hand nehmen wollte. „Im Krankenhaus habe ich kannenweise Kaffee getrunken!“ Kaffee war ihm wichtig. Bei seinen Eltern und bei meinen gab  es nur gefärbtes Wasser, wie er immer sagte. Unser erstes großes Geld haben wir in einen Kaffeevollautomaten investiert – und jetzt geht einer dieser Nachfolger kaputt! Was kaufe ich denn nun als Ersatz?