Autorpiri ulbrich

Sandalen und keine Schuhe

Wiebke hat ihre Sandalen und ist glücklich damit. Ich danke den Spendern, die dem Töchting das ermöglicht haben. Eigentlich hätte sie ein Paar Maßschuhe bekommen, aber der Schuster hat abgeraten – sie wären viel zu warm geworden. Jetzt hat Wiebke ein Paar orthopädische Schuhe mit Einlagen. Da die Krankenkasse nur die Maßschuhe bezahlt ( ich habe mich mit dem Sachbearbeiter herumgestritten und verloren) durfte ich die Sandalen vollständig selber zahlen. Noch einmal Danke! Zeigen möchte mein Töchting die Schuhe nicht, aber sie sind wirklich schön.

Carsten will keine Schuhe! „Ne, kann doch sowieso nich laufen. Was soll ich da mit Schuhen?“ Da ist er ganz pragmatisch Mann – er trägt souverän dicke Socken!

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12:25 Uhr – Meine Schuhe könnt ihr im Kommentar betrachten. Sie haben mich am Vormittag gut durch die BuGa getragen. Quatsch – ich habe sie getragen, ich bin mit ihnen gut gelaufen. Um fit zu werden muss ich viel mehr laufen beziehungsweise flott gehen. Als ich heute morgen in den Spiegel schaute, habe ich nur boa gedacht. Nee, da muss was geschehen. Um die Mitte rum ist die Rettung da – sprich der Ring immer dabei. Von einer Bikinifigur bin ich noch meilenweit entfernt.

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Fortsetzung  folgt…

Apocalyptica

Bitte ganz laut hören! Vor Jahren war ich einmal auf einem Konzert – vorne, lauter junge Leute. Aber hinten standen noch ein paar Frauen im allerbesten Alter! … und der HSV hat gerade das Ausgleichstor geschossen.

Du Mama

Hinweis: Irgendwie muss ich meine Beiträge besser kategorisieren!

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“Du Mama, heute will ich nicht auf die BuGa!” Carsten nickt bekräftigend, als Wiebke das sagt. “Warum nicht?” “Weil wir jetzt schon drei Tage da waren, wir brauchen eine P-a-u-s-e!”

Das kann ich gut verstehen. Es reicht jetzt auch erst einmal mit dem angestarrt werden. Eigentlich müssten wir uns bunt anziehen, die Rollis aufmotzen, uns stark schminken und mit dem Hut herumgehen – auffallen tun wir sowieso. Wenn wir den Hut herumreichen würden, könnten wir uns unser Mittagessen verdienen …

Ich habe es so satt angegafft zu werden. Mein dickes Fell ist im Moment sehr, sehr dünn – es wird Zeit, dass ich mich wieder über die Dinge erhebe und es mache wie die Junioren. Nämlich offensiv damit umgehen und den Leuten ins Gesicht sage: “Ich/wir sind behindert – na und!”

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* Beitragsbild mit Genehmigung der Junioren nachgereicht!

zeichnen

Portrait aus dem GedächtnisDer Ostermontag war ein fauler Tag auf der Terrasse mit Zeichenstift in der Hand. Zum einen habe ich versucht meine Kinder zu porträtieren – beide sind nicht einverstanden mit der Veröffentlichung der, zugegeben schrägen Gesichtszeichnungen. Aber eine Blindzeichnung – Gerda hat mich auf die Idee gebracht – ich zeichnete so drauflos und als ich dann schaute, hat mich das Ergebnis erschreckt. Ich habe meinen Mann gezeichnet!

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