Gedanken

Gedankenkreise

Meine Gedankenkreise ziehe ich heute lieber woanders. So, wie draußen der Bagger Erdschicht für Erdschicht abträgt, um ein gutes Fundament zu machen, will ich, um an die Ursache meiner Ängste zu kommen, auch den Seelenmüll ausgraben. Das, was gut ist, lege ich behutsam zur Seite – der Rest muss weggeworfen werden. Nur leider nützen mir dabei blaue Säcke nicht auch nur irgendetwas.

Behinderung, Familie, Gedanken, Kuddelmuddel

es tut mir nicht gut

Was geht es euch an? Warum erzähle ich so ausgiebig Episoden – denn es sind nur Ausschnitte, möglicherweise Nebensächlichkeiten – aus meinem/unserem Leben? Warum mache ich mich so nackig? Ich weiß noch nicht einmal, ob es mir guttut! Es ist ambivalent. Alles an mir ist widersprüchlich. Manchmal denke ich, dass ich selber gar nicht weiß, was echt ist. Ist nicht alles echt? Nur bringe ich die ganzen Facetten nicht in einem Körper, in einem Leben unter. Gefangen in den Umständen, den äußerlichen Einschränkungen geschuldet bin ich innerlich zerrissen. Aber muss ich das so ausbreiten? Das Netz vergisst nichts, auch wenn ich meine Beiträge lösche. Alles bleibt – irgendwo! Ich will das nicht. Und doch möchte ich gehört, gelesen werden, gesehen sein, als Person wahrgenommen werden und nicht immer nur die Mutter sein, die ihre Kinder überbehütet. Ich mache das natürlich, weil ich die Junioren unendlich liebe. Weil sie mein ein- und alles sind.  Aber auch, weil mir, wenn sie ausgezogen sein sollten, kaum genug Geld bleibt, weil ich niemals volkswirtschaftlich gearbeitet habe und demnach eine sehr geringe Rente bekomme. Pflege macht arm!

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Angst ist mein ständiger Begleiter. Seit ich Jugendliche bin, schon vor der Geburt meines ersten Kindes. Angst nicht zu genügen. Vieles was ich mache, ist ein Schrei nach Anerkennung – auch dieses Blog! Aber ich weiß nicht, ob es gut ist, dass ich alles öffentlich mache.

Gedanken

unaufgeräumt allein gelassen

So wie mein Garten aussieht, völlig chaotisch, überall steht etwas herum, so sieht es in mir aus. Ich habe das Gefühl, dass ich an meiner Trauer fast ersticke und der Alltag sich anfühlt, wie ein Marathonlauf! Und niemand am Straßenrand feuert mich an.