Behinderung, Familie, Gedanken

www heißt wunderbar

Jedenfalls manchmal! Nicht immer, aber wenn, dann richtig! Am 26. habe ich einen Hilferuf losgelassen und heute ist der 28. und Wiebke hat eine neue Lora! Zack, zack – und eine weitere ist auf dem Flug zu uns. Quasi ein Ersatz für den Ersatz! Es ist so toll, so schön, so grandios! Danke Amélie, danke Anna! Ihr beide seid klasse. Aber auch den anderen Sucher:innen möchte ich herzlich Danke sagen. Was ich nicht geschafft habe, habt ihr gemeinsam geschafft!

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Heute Nacht konnte ich nicht schlafen! Die Bautrockner machen einen Höllenlärm. Eigenartigerweise haben die Junioren dennoch gut gepennt. Ich fühle mich wie gerädert und habe die Maschinen, die den meisten Lärm machen um kurz vor drei Uhr nachts abgeschaltet. Der Techniker, der sie aufgestellt hat, hat es mir gezeigt und gemeint: „Da Sie ja sowieso bald nicht da sind und der Nachbar tagsüber guckt, können Sie die Dinger getrost für die drei Nächte ausmachen. Nur morgens aber ganz schnell wieder anmachen!“ Das habe ich getan. Jetzt dröhnt es wieder und mein Puls ist permanent hoch.

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… und mittags kam ein Papagei geflogen!

 

Behinderung, Gedicht

Selbstkritik

Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;
Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.

Wilhelm Busch

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09:01:57: Mir wird ganz schwummrig – im Keller sind Handwerker, die den Putz von den Wänden abschlagen, ein Höllenlärm! Das ist was Größeres, es ist ein Mordsdreck, ich hoffe so sehr, dass ich diesen Stresstag gut überstehe. Carsten ist heute morgen fit: „So fit, wie ein Turnschuh, der schon einen Halbmarathon hinter sich hat!“ So die Worte des Kerle – aber immerhin ist er gut drauf…