Gedankenchaos

unbekümmert

Da möchte ich über so viel schreiben:

  • über Unbekümmertheit
  • über die Bubble, in der ich (fest)stecke
  • über den Herbst mit dem wunderbaren Licht
  • dem Morgennebel und die Spinnweben
  • über gutes Heilfleisch
  • über Stress und Entspannung
  • über Pläne, die Pläne bleiben dürfen
  • über Wunder
  • und über die Angst vor der Angst, die sich nicht fortjagen lässt

 

Ich habe Schiss vor Reaktionen und überlege ernsthaft die Kommentarfunktion abzuschalten. „Man kann auch etwas zerreden.“, habe ich geschrieben und ich tendiere dazu. Nicht nur ich!

Aber Kommentare sind schön, bereichern einen Blog. Es sollen nicht nur Lobhudeleien sein. Hier soll kein Fanklub entstehen, wie mir vorgeworfen wurde.

Ein Buch von Paul Watzlawick liegt vor mir auf dem Tisch. Nicht »Die Anleitung zum Unglücklichsein« – auch das habe ich, sogar mit einer Widmung – ein anderes, übers Anderssein. Ein Wegweiser! Auch für mich?

Vorerst – und wahrscheinlich sowieso – bleibt die Kommentarfunktion. 

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

10 Gedanken zu „unbekümmert“

  1. Walter sagt:

    Zum Glück bleibt die Kommentarfunktion! Die ist in einem gewissen Sinn das
    Tor zur Welt. (Womit ich nicht behauptet haben möchte, dass ich die Welt bin … ;-)) ) Ohne Kommentarfunktion ist ein Blog bloss eine Webseite, ein einsames Singen im Wald.

    Und ja: Kommentare können eine Herausforderung sein.

    1. piri sagt:

      Das Tor zur Welt – ist das nicht Hamburg?

      Kommentare sind das Salz der Blogs. Nur zu salzig sollte es nicht werden. Dann schmeckt‘s nicht mehr.

      1. Trude sagt:

        Ein guter Spruch, den muss ich mir merken!

        1. piri sagt:

          Mach das.

  2. Izzy sagt:

    Ich schwebe mit – zwischen all den Gedanken und Bildern. Dieses Hin- und Her zwischen Unbekümmertheit und der Angst vor Reaktionen – merkst du selbst, wie sehr es dich zugleich antreibt und hemmt? Und das Herbstlicht, die Spinnweben, die kleinen Wunder – sind das für dich kleine Anker, die alles ein bisschen leichter machen?

  3. Verwandlerin sagt:

    Ja, bitte lasse die Kommentarfunktion. Ich finde den Austausch wichtig und schön!

  4. Rosa sagt:

    Die meisten deiner Kommentare sind doch positiv. Klar, nicht unbedingt hilfreich, aber auch nicht verletzend. Oder musst du viel aussortieren? Ein boshafter Kommentar ist ärgerlich (und mehr noch), aber vielleicht kann man manchmal auch daraus Erkenntnisse ziehen, wenn nicht für sich selbst, dann wenigstens darüber, was für ein Mensch ihn geschrieben hat (?)

    1. piri sagt:

      Meine Kommentare oder die, der Kommentierenden? Bitte versteh mich nicht falsch, da liegt nämlich ein Unterschied. Ja, es gibt einige boshafte Kommentare hier im Blog – vermutlich mehr, als in anderen Blogs – ich bin aber auch empfindlicher, sagt man mir nach.

      Danke Rosa für dies Zurechtrücken, liebe Grüße.

      1. Rosa sagt:

        Ich meine natürlich nicht deine Kommentare, sondern die der anderen. Dass du empfindlicher darauf reagierst, müssten diejenigen, die dir das nachsagen, eigentlich verstehen.
        Liebe Grüße
        Rosa

        1. piri sagt:

          Danke

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