Aufrechter Gang

Ich gehe
aufrecht
befreit und unverkrampft.

Ich atme
tief durch.

Ich nehme
mir den Raum
der mir zusteht
entfalte mich.

Ich möchte
nicht mehr klein
unscheinbar sein
wie ich es als Kind war.

Wie mir gesagt wurde
wie ich es spürte.

Ich gehe
meinen Weg
aufrecht
selbstbewusst
in meiner ganzen Größe.

© petra ulbrich

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Eigentlich fahre ich im Moment Achterbahn der Gefühle – mit einer Heidenangst im Nacken! Ich kann es nicht erzählen …

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Behinderung, Gedanken, Gedicht, Kuddelmuddel

4 Kommentare

  1. Mich spricht Dein Gedicht sehr an, es gefällt mir!

    Für die Heidenangst kann ich Dir nur einen sicheren Boden wünschen. Weich und stabil zugleich.

  2. Bleibe aufrecht.

    Ich wünsche dir Kraft und Glück!

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