mein Schaukelstuhl

Ich wünsch‘ mir einen Schaukelstuhl,
doch bitte ohne, dass ich schaukeln muss.

Möcht sitzen, singen, schweigen.
Ruhe haben!
Niemandem erklären, warum, wieso.

Ein Stuhl, der könnte, wenn er will.
Ein Stuhl, so zauberhaft und still.

Wenn ich dann singen kann,
dann fängt die Welt zu klingen an.

© petra ulbrich

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Kategorien: Audio, Gedicht, mp3

4 Kommentare

  1. Im Schaukelstuhl sitzen, in die Sterne schauen und Deiner Stimme lauschen: da wird es ganz still, weich und offen in mir.

  2. Zauberhaft schön, liebe piri

  3. sich einen schaukelstuhl zu wünschen, in dem man nicht schaukeln muss …. das finde ich ein richtig schönes sinnbild für den wunsch nach (mehr) möglichkeiten – zur freien verfügung.

  4. Das wäre ja Geborgenheit endlos …

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