Gedankenchaos, Gedicht

neuer Tag

Die Nacht ist vorbei, mich treibt es kurz vor die Tür, es ist kalt. Die Sonne ist längst aufgegangen. Sehen können wir sie nicht, aber sie ist da. So wie die Liebe – allgegenwärtig!

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Aufgestanden bin ich einmal wieder mit Bauchweh – Zukunftsangst! Wie ein Damoklesschwert schwebt sie über mir. Was ist, wenn ich körperlich meine Tochter nicht mehr heben kann? Was, wenn ich tatsächlich einmal so heftige Rückenschmerzen (ich habe keine, auch meine Knie machen keine Probleme) bekomme? Noch schlafen die Junioren. Vermutlich muss ich Betten abziehen. Gestern Abend wollte ich keine Diskussion über Klogänge führen. Ich war müde! Ein Ausflug mit drei Menschen die Aufmerksamkeit brauchen, wobei die alte Dame eine wunderbare Rollstuhlschieberin ist, macht großen Spaß, ist aber Arbeit für mich. Heute, bis jetzt ist es ein grauer Tag. Es war die richtige Entscheidung gestern ins Nachbarstädtchen zu fahren.

Mein Kaffee ist kalt geworden – meine  Füße sind’s schon lange. Sowohl real, als auch im übertragenem Sinne. Heute bin ich über jede kleine Aufmerksamkeit dankbar.

Familie, Gedicht, Junioren

… plötzlich Mittag

Und dann ist es plötzlich
schon Mittag und
eingekauft werden
muss auch noch.

Dabei sind wir
gerade aufgestanden.
Die Sonne trägt Schleier
frühlingswarm.

Nachmittag
im Park mit Wald,
beim Spazierengehen
warten Rehe und Hirsche
bestaunt zu werden.

Ich hoffe auf Wärme
– menschliche und irdische.

© piri ulbrich

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Am Wochenende soll es kalt werden, deswegen wagen wir heute einen kleinen Ausflug in den Park der Herzöge.