Familie, Junioren, Kuddelmuddel

Koffer packen

Koffer packen für meine zwei behinderte Junioren ist quasi Tetris auf Fortgeschrittenen-Niveau. Neben Klamotten, Waschzeug und dem üblichen: „Die gelbe Hose mag ich nicht!“ und: „Müssen es unbedingt diese Schuhe sein!“, sollte ich auch an das medizinische Equipment denken – Spritzen, Adapter, Schläuche – diverse Medikamente, beim Töchting für abends und der Kerle bekommt seine morgens.  Und natürlich: Rollstühle, Vorsteckräder (damit sie geländegängig sind) und alles, was die beiden sonst so zum mobilen Glück brauchen.

Wenn am Ende noch der Koffer zugeht, war’s ein guter Tag. Und ich habe bestimmt etwas vergessen. Wisst ihr schon, dass ich Koffer packen hasse? 

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Ein Gedanke zu „Koffer packen“

  1. Nanu sagt:

    Ich stelle mir das auch schwierig vor.

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