Familie, Junioren, Kuddelmuddel

Koffer packen

Koffer packen für meine zwei behinderte Junioren ist quasi Tetris auf Fortgeschrittenen-Niveau. Neben Klamotten, Waschzeug und dem üblichen: „Die gelbe Hose mag ich nicht!“ und: „Müssen es unbedingt diese Schuhe sein!“, sollte ich auch an das medizinische Equipment denken – Spritzen, Adapter, Schläuche – diverse Medikamente, beim Töchting für abends und der Kerle bekommt seine morgens.  Und natürlich: Rollstühle, Vorsteckräder (damit sie geländegängig sind) und alles, was die beiden sonst so zum mobilen Glück brauchen.

Wenn am Ende noch der Koffer zugeht, war’s ein guter Tag. Und ich habe bestimmt etwas vergessen. Wisst ihr schon, dass ich Koffer packen hasse? 

Veröffentlicht von piri

✉️ Ihr dürft mir gerne eine E-Mail schreiben. ✉️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mirund meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

4 Gedanken zu „Koffer packen“

  1. Nanu sagt:

    Ich stelle mir das auch schwierig vor.

  2. Trude sagt:

    Das hat bei uns immer mein Mann gemacht.

  3. M - K. sagt:

    Hier gerade geschafft!
    Wenn dann Freunde sagen „wieso, das ist doch schnell gemacht“, dann denke ich mir, aber nicht hier.
    Deshalb: klasse, dass Du dieses Fortgeschrittenen-Tetris unternimmst. Dass dies keinen Spaß macht, kann ich so gut nachvollziehen! Aber die Vorfreude bei den Junioren gleichr es vielleicht wieder aus?
    Liebe Grüße!

  4. anneeulia sagt:

    Ich mag das auch nicht,
    ich mag auch schon keine Badesachen packen das passt nie alles in eine Tasche.

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