Alltag, Gedankenchaos

ein Schatten meiner selbst

Schatten einer Glaseule

Manche Menschen wissen sehr genau wie sie mich treffen können, andere treffen unverhofft und nicht minder heftig. Eigentlich war ich der Meinung, ich könnte darüber stehen, aber dem ist nicht so. Es kommt ein Satz, ein Wort, ein Seitenhieb, manchmal reicht sogar ein Blick und ich bin ein Schatten meiner selbst. Ein Mensch tut mir weh und für eine ganze Weile liegt mein mühsam aufgebautes Selbstwertgefühl in Scherben. – Gut gemacht, Ziel erreicht! – Aber was hat der oder die Peinigerin davon? Hilft es ihr? Baut es ihr Selbstwertgefühl auf? Ich möchte diese Menschen bitten, mich zu ignorieren; sucht euch andere Opfer. Oder besser noch zieht erst einmal den Stachel aus eurem eigenen Auge.

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Heute Morgen habe ich um einiges länger gebraucht mein Bauchweh zu beruhigen. Statt zehn Zentimeter über der Erde schwebe ich nun nur noch fünf. Das macht’s nicht besser – aber ich falle nicht so tief!

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

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