Behinderung, Gedankenchaos

viel Schokolade

Schokolade

Viel zu viel und hilft auch nicht gegen zehn-Zentimeter-über-dem-Boden-schweben, schon gar nicht gegen undefinierbaren Bammel. Schmeckt gut. Dunkle Schokolade in heißen Kaffee getunkt, dazu ein Tomatenbrot ist einfach geil.

Viel Schokolade weckt auch Erinnerungen an Kindertage, als gute Schokolade Mangelware war. Nur die Tante Kleinsorge hatte immer welche. Sie forderte aber auch, dass man dann mindestens eine lange Weile bei ihr sitzen und ihren Zigarettendunst, die ollen Lieder und ihr immergleiches Gerede ertragen musste.

Schokolade ist meine Nervennahrung  – ersetzt dennoch keinen Gesprächspartner. Ein großes Manko pflegender Angehöriger. 

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Ein Gedanke zu „viel Schokolade“

  1. Margrit sagt:

    Guten Appetit! Dieses Teil unten mit den rosa … Ohropax?! sieht ja abgefahren aus. Aber mit Tomatenbrot? Grusel.

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