Gedankenchaos, Kuddelmuddel

Feuerwerk

Da habe ich doch ganz vergessen euch unser gigantisches Feuerwerk zu zeigen!

∙∙∙∙∙

Eine Dankbarkeit beschleicht mich. Ballast ist abgeworfen, zusammen mit der Weihnachtsdekoration. Der größte Teil des Dekoschnickschack – bis auf die großen Patchworksterne am Fenster und kleinere Lichterketten in den Juniorenzimmern – ist in Kisten im Keller verstaut.

Ich kann wieder durchatmen. Es steht kein Gedöns mehr herum. Übermorgen, wenn der Kerle und das Töchting endlich wieder (sie haben die Ferien genossen, wollen aber auch wieder zu ihren Kumpels – und das endlich ist ein positives) in der Lebenswerkstatt sind, entstaube ich deren Zimmer und das eine oder andere Teil verschwindet für geraume Zeit in der Versenkung. 

Behinderung, Junioren

könnt ihr euch erinnern?

Wir waren doch im Frühsommer in der Uniklinik Tübingen zu genetischen Untersuchung. Carsten wollte wissen, ob es noch andere Menschen mit seiner und der seiner Schwesters Behinderung gibt! Große Hoffnung haben sie uns damals schon nicht gemacht. Heute kamen zwei dicke Briefe mit vielen wissenschaftlichen Daten. Viele Abweichungen von der Norm. Aber keine Übereinstimmung, nicht einmal eine winzigkleine mit anderen bekannten kleinwüchsigen Menschen. Absolute Unikume. Völlig was eigenes. Seltenes. Noch niemals dagewesenes. Nicht einmal eine, noch so entfernte Gruppenzugehörigkeit.

Der Kerle ist enttäuscht. Er will nichts so besonderes sein. Er möchte irgendwo dazugehören. Er ist traurig. Ich bin es auch. Das Töchting ist in ihr Zimmer gerollt – ich weiß nicht, was sie verstanden hat!

Gedankenchaos, Gedicht, Musik

O du stille Zeit

O du stille Zeit,
kommst, eh wir´s gedacht
über die Berge weit,
über die Berge weit
Gute Nacht!

In der Einsamkeit
rauscht es nun sacht,
über die Berge weit,
über die Berge weit,
Gute Nacht!

Text: Joseph v. Eichendorff 
Musik: Cesar Bresgen 

Mein liebstes Weihnachtslied und schon seit zwei Tagen nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen. Heute haben wir es noch mal gehört. Bei Kerzenschein in der Nachbardorfskirche. 

∙∙∙∙∙

So viel gerne zu tun!