Mir ist übel und doch wieder nicht. Ich habe Angst vorm Wochenende und – jetzt kommt ein entscheidender Hinweis – ich bin neidisch auf meine Geschwister und gleichzeitig gönne ich ihnen all ihre Aktivitäten. Ich wünsche mir nur, dass es mehr Begegnungen zwischen uns gibt. Mein Bruder mag ein Stoffel sein, aber er hat es gewagt mit uns in Urlaub zu fahren. Bis auf meine kleine Schwester und ihn haben die anderen Drei noch nicht einmal die Trauteuns zu sehen. Das schmerzt mich sehr, dass ich diese Sätze sogar unter Tränen schreibe.
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… und noch mal weiter …
Nanu sagt:
Mein Vater auch.
piri sagt:
War wohl damals so.
Nanu sagt:
Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob das bei anderen auch sein könnte.
LP sagt:
Der Nachbar scheint ein echter Depp zu sein.
christahartwig sagt:
Man muss aber nicht bescheuert sein, um mit den Händen zu fuchteln, sobald man von einem Insekt umschwirrt wird. Man braucht nur – wie ich – eine Phobie zu haben. Jedenfalls muss ich sehr an mich halten, um nicht zu fuchteln. Dafür kaufe ich Bio-Zucker – nicht weil ich ihn für gesünder halte, sondern mit Rücksicht auf Insekten. Rehabilitiert mich das jetzt?
piri sagt:
Mein bescheuert bezog sich auf die Steingärten und nicht auf den Nachbarn, das möchte ich einfach klarstellen.
Margrit sagt:
Geschwister so sauwichtig, ich verstehe dich, deinen Schmerz. Fand es ganz großartig zu lesen, dass dein Bruder mit euch verreist. Auch wenn es im Nachhinein dann stressig und nicht so doll wurde. Aber er hat sich drauf eingelassen. Vielleicht ist er ein Stoffel – die anderen drei sind es erst recht!