Habe Scheißenangst! Ganz wirklich. Dabei haben eigentlich alle gute Laune, und die Junioren sind besonders fröhlich. Meine Schwester ist mit ihrem Hund leider wieder abgereist – schade, wir können eben noch nicht beamen, denn dann würden wir uns vermutlich viel öfter sehen und mehr Zeit miteinander verbringen.
Mein Töchting hat allerdings stark geschwollene Beine, die sehr druckempfindlich und übersät mit Hämatomen in allen möglichen Farben sind. Das stresst mich gerade sehr, vor allem weil ich nicht weiß, was ich tun kann oder wie dringend das Ganze ist. Ich merke, wie mein Kopf sofort in die schlimmsten Szenarien abdriftet und ich mir vorstelle, dass irgendeine Ader platzt und die kleine Frau am Ende offene Beine bekommt. Ich weiß natürlich, dass das gerade mein Angsthirn ist und nicht automatisch bedeutet, dass so etwas tatsächlich passiert – aber die Vorstellung ist trotzdem da.
Ich bin deshalb ziemlich hibbelig und habe vor lauter Sorge sogar Bauchschmerzen. Ich versuche gerade, nicht gleich vom Schlimmsten auszugehen, aber es fällt mir verdammt schwer.
Jane sagt:
Ich kann dir leider nicht helfen, da ich auch noch kein Patentrezept gegen solche Hirnakrobatiken habe. Ich möchte dir nur sagen, dass ich dich gelesen habe. Hör auf dein Bauchgefühl – das hat meistens recht.
Horst Schulte sagt:
Morgen zum Arzt? Ich drücke die Daumen, dass es nichts so Schlimmes ist. Versuche, dich abzulenken. Bei mir hilft das meistens. Ich schreibe dann.
piri sagt:
Kann ich nicht. Ich habe morgen kein Auto und die ganze nächste Woche wird stressig.