Kuddelmuddel

Sonntagsruhe

Kurz vor neun! Die Spatzen futtern die Grassamen und machen ein Mordsgetöse. Warum streiten die Spatzen eigentlich immer? Das Rotkehlchen und die Meisen sind lange nicht so laut. Und wenn die Täubchen kommen ist es plötzlich still! Draußen herrscht ein reges Treiben. Die Eichhörnchen wissen auch, wo sie Nüsse finden, ohne sie zu suchen und unser Gartenmäuschen hat sich so langsam an die veränderten Bedingungen gewöhnt. Die Ameisen sowieso! An der neuen Mauer habe ich Eidechsen gesehen, ich hoffe inständig, dass der liebe Gartennachbar ihnen ihren Raum lässt und nicht alles radikal runterschneidet.

Drinnen singt Wiebke ihre Wuppalieder und Carsten träumt vom Autorennen auf dem Hockenheimring. Ich weiß noch nicht: Sollen wir schwimmen gehen oder zum Soulkonzert? Der Kerle und ich tendieren zur Musik, Wiebke macht mal wieder „Ähhh“, was heißt, dass wir sie in Ruhe lassen müssen. „Du Mama wir machen einfach das, was uns Spaß macht!“ Recht hat er, der Kerle.

Jetzt noch einen Kaffee, Müsli fürs Töchting, coole Astronautennahrung für Carsten und dann warten wir auf M.

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Kurz nach zehn: Wir gehen ins Museum – Wasser brauchen wir heute nicht, haben wir beschlossen!

Allgemein

erschüttert

Ja wirklich, ich war völlig geschockt und erschüttert, als ich las, dass Marie Sophie Hingst tot ist! Fräulein ReadOn war eine Bloggerin aus Irland. Bei der Kaltmamsell habe ich es gelesen – mich macht das traurig und rüttelt mich aber auch auf. Wie weit darf man gehen?

Nachtrag: Am Abend wiedergefunden

Kuddelmuddel

Glück

„Ich kann nicht lange bleiben“, flüstert der Glücksmoment„ „aber ich lege Dir eine Erinnerung ins Herz.“

 unbekannt

Wenn ich meine Erinnerungen nicht hätte. Manchmal sind sie gar nicht lange her, denn es gibt noch einen Spruch: Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah! Das Glück ist in den kleinen Dingen, ganz nah – ich übersehe das viel zu oft – zum Beispiel in der kleinen Hand mit den langen Fingern von Carsten, der Ukulele übt und dabei einen Heidenspaß hat. Diesen stolzen Kerle zu sehen, wenn er klampft, das macht mich glücklich. Oder, wenn mein autistisches Töchting mir einen Kuss gibt – keine Selbstverständlichkeit, denn sie scheut Körperkontakte – das lässt mein Herz übersprudeln. Glück ist relativ! Glück darf man nicht hinterherjagen und suchen, aber manchmal findet es einen …