Bücher

mein Zitat des Tages

„O Bär“, sagte der Tiger, „ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!“ „Ja“, sagte der kleine Bär, „ganz unheimlich und schön.“

Auszug aus: Janosch: Post für den Tiger Wiebke wollte heute: Oh, wie schön ist Panama hören! Aber das Buch ist nicht auffindbar. Stattdessen habe ich halt die Post vorgelesen.

Behinderung, Kuddelmuddel

verflucht

Nein, ganz ehrlich, das was mir im Kopf herumgeht wegen dem Lapsus mit den Schmerzmitteln vom Töchtig, das wollt ihr gar nicht wissen. Auswirkungen hat so ein Krümelchen  jedenfalls bei mir heftige. Sämtliche Gelenke schmerzen – wirklich alle, auch die in den Fingern und Zehen. Dabei dachte ich, ich hätte die Fibromyalgie, ich könnte diese Mistkrankheit vergessen, so gut konnte ich mit diesen Einschränkungen leben.  Jetzt kann ich noch nicht einmal richtig eine Tasse greifen und wenn ich Wiebke hochnehme, dann spielt das Kopfkino den Film vom fallenlassen ab. 

Schissdreck. Der Doc sagt, dass das gut eine Nachwirkung der allergischen Reaktion sein könnte. Nur Schmerzmittelstaub – ich würde ja das Zeug wegschmeißen. Diese Allergie schränkt uns alle ein. Denn ich kann den Junioren ja auch noch nicht einmal den geschundenen Rücken mit Schmerzsalbe einreiben, auch das ruft bei mir die Allergie. 

Dafür scheint die Sonne. Wir gehen raus!

Behinderung, Kuddelmuddel

Langsamtage


Ohren und Augen – beide im Doppelpack und aufpassen muss ich, dass nicht von Augen zu Augen und Ohren zu Ohren etwas überspringt. Denn dann hätte ich den doppelten Doppelpack!

Wiebkes Ohren geht ˋs gut, das Antibiotikum wirkt und dank Schmerzmittel darf ich sogar den Schmodder abtupfen. Dann heißt es Hände desinfizieren – gründlich –  dem Kerle Augentropfen geben. Dass ich das gründliche Händewaschen nicht vergesse, da sind die Junioren vor. Geübte Patienten! 

Die µ-Dosis an Schmerzmittel hängt mir immer noch nach. Antihistaminika  machen verdammt müde – besonders so hoch dosiert. Zum Glück ist unsere Hausapotheke reichlich gefüllt. Trotzdem könnte ich im Stehen einschlafen. 

Die Herrschaften sind den Umständen entsprechend sehr munter. Tagsüber waren wir draußen – Wiebke hat freiwillig eine Sommermütze über die Ohren gezogen. Sie, die im Winter selten Mütze trägt! Meine Kakteen blühen. In rosa und weiß, die frisch eingesäte Wiese schreit nach Gartenschlauch und der Staudengarten macht schlapp. Emil Nolde hätte keine Freude dran, den Rittersporn hat der Gärtnernachbar vermutlich als Unkraut erkannt. 

Winnewinnewippa – Wiebke sing und Carsten guckt Fußball und ich, ich habe Hunger. Kann mir mal jemand Ratatouille kochen? Bitte!