Gedankenchaos

an Überschriften wird es knapp

Manchmal frage ich mich: Warum mache ich das alles? Damit meine ich wirklich alles. Angefangen beim bloggen und lange noch nicht aufgehört an Beziehungen festhalten, die mir schaden?

Heute habe ich einen Film geguckt, der mich sehr emotional berührt hat – ich werde nicht verraten, was für eine Schnulze es war, im Grunde genommen schäme ich mich ein bisschen dafür. Gut, ich habe diesen Film geguckt und wie ein Schlosshund geheult. Zum Glück haben die Junioren das nicht gesehen, denn sie hätten sonst sehr verwundert ihr weises Haupt geschüttelt. Mir hat es gut getan. Seit einer Stunde trage ich meinen Ehering wieder und eigenartigerweise ist mein Herz richtig leicht. ♥️

Was hat mal wieder das eine mit dem anderen zu tun? Ich muss loslassen,  um etwas zu gewinnen!

Behinderung, Junioren

bescheuert

Ich glaube, ich bin bescheuert – ich will mich nicht verbiegen lassen und tue es trotzdem. Allein um nicht alleine zu sein. Wenn ich mir einen Rat geben sollte, dann den, dass ich doch endlich mal an mich denken sollte.

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Sonntag ist es, meine Junioren sind zufrieden und fröhlich, satt und beschäftigt, sauber und …  Kurzum, es geht beiden gut!  Meine Gedanken kreisen jetzt schon um den Nachmittag. Soll ich die Pastorenfreundin anrufen? Wollen will ich es nicht. Sie wird drauf warten und erwarten, dass ich mich melde.

Ich bin dumm! Nein, dumm bin ich eigentlich nicht, nur viel zu verkrustet in meinen Gedanken. Immer darauf bedacht es anderen Menschen recht zu machen. Ist das jetzt doch dumm? Oder eher bescheuert?

Behinderung, Gedankenchaos

unterwegs sein

Wie gedacht war ich gestern Abend wieder im eigenen Bett. Ziemlich müde, aber stolz. Dabei habe ich gar nicht viel gemacht. Frühmorgens die Junioren auf die Reise gebracht und dann mein Auto auf den Parkplatz und ich bin in die Bahn!
Das ist eine große Leistung. Bin ich es nicht gewohnt alleine unterwegs zu sein und schon gar nicht bahnfahrend. Und so habe ich gestern kaum was anderes als das gemacht. An einem Bahnhof habe ich mir noch ein Buch gekauft und bin weitergefahren. Alleine, ganz auf mich gestellt, ohne jemanden an meiner Seite. Auch wenn ihr sagt, dass das ja Pipikram ist, sage ich, dass das was besonderes ist. Denn ich mache das eigentlich nie!

Heute Mittag muss ich zur Ärztin und danach werde ich sehen, was ich mir noch zutraue. Einfach für mich – nicht so einfach!