Es ist zu viel, definitiv zu viel für die kleinen Körper der Junioren. Tagsüber war es okay. Ich konnte sie gut beschäftigen. Gegen Abend spürte ich dann die Unruhe. Die Hitze schlägt zurück. Die Nerven sind angespannt. Der Kerle hasst es ständig daran erinnert zu werden, dass er trinken muss. Das Töchting nuckelt an ihrer Saftflasche und kein Tropfen erreicht ihren Mund bis ich ihr ein Ultimatum stelle, dann ist die Flasche plötzlich leer.
Es ist Bettgehzeit ohne Tablet. Jetzt rastet Carsten aus. Er bräuchte es, meint er. Wiebke schreit aus Solidarität mit. Ich bleibe eisern und werde dafür gekratzt und getreten. Ruhig ziehe ich den Kerle eine frische Windel an, setze das Töchting aufs Klo und schnappe mir dann eine nach dem anderen und trage sie dreizehn Stufen ins Souterrain, das ich gestern fälschlicherweise als Keller bezeichnet habe und das im forderen Bereich eben diese großen Fenster hat.
Sie liegen friedlich nebeneinander und sind garantiert in fünf Minuten selig in Morpheus Armen!
Ich werde noch einen heißen Pfefferminztee trinken und dann darauf hoffen, dass sie mir (die Junioren) beim Schlafgott ein kleines Stückchen freigehalten haben.
Kommt gut durch die Nacht und schlaft gut.
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Nachtrag am anderen Morgen 06:59 Uhr – Nachtrag am anderen Morgen 06:59 Uhr- Bei allem Respekt, behinderte Menschen zu versorgen bei der Hitze ist zusätzlich zum eigenen Schwitzen und den daraus resultierenden eigenen schlechten Befindlichkeiten Schwerstarbeit!
28. Juni 2026 22:12 — 22:12
Danke, das wünsche ich dir auch.
28. Juni 2026 23:19 — 23:19
Danke gleichfalls.
Ich hatte vorhin übrigens auch einen Lagerkoller.
Zum Glück hat es sich bei uns inzwischen wenigstens ein wenig abgekühlt.