Gedicht

das, ja was?

Rotglühend
und warm ist es gefangen.

Kind, pass auf,
dass es dich nicht brennt.

Oh, schon
geschehen.

Diesen Mut
es anzufassen
hast du bezahlt
mit einer schlimmen Wunde.

Ph, phf, leise, sachte
puste ich.
Der Schmerz ist verflogen.

Komm, setz dich zu mir
– ans Feuer.

© petra ulbrich

Veröffentlicht von piri

✉️ Ihr dürft mir gerne eine E-Mail schreiben. ✉️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mirund meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Ein Gedanke zu „das, ja was?“

  1. richardhorn1963 sagt:

    Neugier?
    Oder Zuneigung?
    Liebe gar?

    So manche Berührung
    brennt und hinterlässt
    Wunden.

    Gut, wenn dann jemand
    da ist, der

    pustet…

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