Behinderung, Gedanken, Kuddelmuddel

kreisen

Ich drehe mich im Kreis mit meinen Gedanken.
Oft sind es unnötigen Gedanken.
Es geht um die Familie, um die Junioren. Wir sind eine Familie. Ja, auch die, aus der ich stamme. Meine Nichten und Neffen wollen gesunde Kinder. Wollen einen guten Stammbaum haben.
Wir wissen nur, wie wir uns fühlen. Ich weiß, wie ich mich fühle. Aufgewühlt. Verantwortlich. Andere Familien fühlen, haben eine andere Verantwortung. Fühlen sich so, wie sie sich fühlen. Bei mir/bei uns ist das eben so.
Aus. Ende. Es ist so.
Atmen nicht vergessen. Nicht vergessen zu leben! Gedanken auch mal woanders kreisen lassen. Wenn ich Kommentare bekomme, dann freue ich mich sehr – viel mehr noch, als über Likes!

 

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „kreisen“

  1. B sagt:

    Es ist doch nicht Deine Schuld……genauso wenig die der Junioren…..Deines Mannes…..es ist eines der unplanbaren Dinge, die einem im Leben passieren.
    Deine Mutterrolle ist um vieles stärker als die der meisten. Und ich kenne Dich noch nicht lange, aber man spürt, dass Du es mit allem Herzblut machst. Dazu kommt Dein Löwenbeschützerinstinkt.
    Eine bessere Mutter könnten sie sich nicht wünschen. Dass Du so oft an Deine Grenzen stößt, ist logisch. Meine Bewunderung hast Du!
    Nebenbei tolle Musikauswahl

    1. piri ulbrich sagt:

      Die Schuldfrage stellt sich gar nicht. Eher die Frage nach dem Woher, damit so ein Schicksal nicht noch einmal passiert.

      heart Ja, ich bin eine Löwin mit einem zaghaften Fische-Herz – ich würde alles geben, damit es meinen Junioren gut geht!

      1. B sagt:

        Das spürt man so sehr❤️
        Ich denke, in ein paar Jahren oder Jahrzehnten, wenn die Genforschung weiter ist, wird man es wohl erklären können. Irgendetwas ist wohl anders verlaufen. Ob das dann anderen hilft, ist fraglich. Es müsste dann ein Test entwickelt werden, der die zig möglichen Abweichungen und damit Erkrankungen vorher testet.

        Schuld war auch das falsche Wort,….auf englisch sagt man….it was a fluke of nature.

  2. Wechselweib sagt:

    Hatte gestern eine Panikattacke. Habe mir dann mit Bauchatmung aus dem Yoga geholfen… Und mit Lavendelöl.

    Pass auf dich auf!

    Gruß,
    Marion

    1. piri ulbrich sagt:

      Panikattacken kenne ich. Diese kriege ich in Griff – schlimmer ist das permanente schlechte Gewissen und die dauernden diffusen Ängste. Ständig denke ich, dass ich irgendwie falsch bin oder zu wenig tue, obwohl mein Kopf mir immer wieder sagt, dass ich genug mache – mehr geht nicht!

      1. Wechselweib sagt:

        Obwohl meine Kinder so genannte “normale” sind, kenne ich dieses Gefühl leider nur zu gut.
        Aber wie du sagst: mehr geht nicht…

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