Behinderung, Gedankenchaos, Kuddelmuddel

fertig machen

Was mich fertig macht. Immer sage ich zu Leuten, bei denen ich mich überhaupt nicht freue, sie kennengelernt zu haben: „Freut mich, Sie kennen gelernt zu haben.“ Aber wenn man am Leben bleiben will, muss man so Kram sagen. | J. D. Salinger

Als ich vor Jahren Der Fänger im Roggen las, war das für mich eine schwere Lektüre. Und gestern habe ich mir diesen Roman noch einmal vorgenommen und bin immer noch nicht zufrieden mit mir. Warum verstehe ich das nicht? Oder ich habe grad nicht die Geduld dazu. „Huste noch mal!“, sagt der Kerle zur Schwester. Sie lacht. Sie hustet. Sie fiebert und beide sind gute Patienten im wahrsten Sinne des Wortes. Patient heißt nämlich geduldig zu sein.

Kuddelmuddel

es ist nie zu früh

… meinen Wunschzettel zu schreiben:

einen Spiegel, der gnädig zu mir ist
eine Taschenwolke, die über verrückte Leute abregnen kann
eine günstige Brise, die auch mal steif wird
einen hohen Berg, zum draufsteigen und wieder runterkommen
einen Rückzugsort, wo mich jeder findet
Zeit, für eigene Gedanken
die Sprache der Menschen verstehen
jemanden, der/die mich so mag, wie ich bin
ein Lied für mich
immer genug Geld, auch manchmal für Schnickschnack
ach ja – jemanden, der/die für mich kocht
–
–
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Und, was steht auf deinem Wunschzettel?

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Heute hat den ganzen Tag mein Herz gestolpert. Aber erst im neuen Jahr habe ich einen Kardiologentermin. Die Humangenetikerin aus der Uniklinik Tübingen hat mir den Termin sehr nahe gelegt – ich habe es schleifen lassen. Sie meint, ich sollte auch an meine Gesundheit denken. Aber das hat nur am Rande etwas mit dem Wunschzettel zu tun!