Behinderung, Junioren, Kuddelmuddel

Verunsicherung #Seckel-Syndrom

Letzte Woche hat sich eine junge Mutter bei mir gemeldet, bei deren 2jährigen Sohn der Verdacht auf Seckel-Syndrom besteht. In einer namhaften Uniklinik wurde diese vorläufige Diagnose gestellt. Die Bilder, die die Frau mir geschickt hat, lassen mich sehr vermuten, dass es tatsächlich die gleiche Behinderung ist, die Carsten und Wiebke haben. Mit kleinen Abweichungen, denn das Kind kann laufen …

Aber je mehr ich mich mit der Mutter unterhalte, umso verunsicherter werde ich. So habe ich noch einmal intensiver im www. recherchiert. Da heißt es, unter anderem, dass es in Deutschland nur 2 Menschen mit Seckel-Syndrom gibt. Allerdings sind das nicht meine Junioren. Die Leipziger Uni hat anscheinend eine Studio gemacht. Da es kein verbindliches Register über seltene Syndrome gibt – verschiedenste Stellen variieren sehr auseinander – werde ich mich, da mich das Syndrombild meiner Kinder natürlich auch interessiert, in der nächsten Zeit an die Leipziger Uniklinik- dort Humangenetik – wenden. Jetzt ist mein Ehrgeiz gepackt. Und ich möchte euch dringend bitten mich zu unterstützen. Ich habe kein Netzwerk, bin keine Netzwerkerin, mein Asperger-Autismus behindert mich. Kennt jemand eine oder einen Wissenschaftjournalisten, der mich medizinprofessionell unterstützen kann.

Twitter wäre sicherlich ein geeignetes Medium, aber Twitter erschließt sich mir nicht wirklich. Wie machen das die Anderen? So ganz allein als Exot sehe ich außer Wald die einzelnen Bäume nicht mehr. Helft ihr mir?

Kuddelmuddel

Herbstwünsche

Schenk mir einen Herbst, einen goldbunten mit sonnengelbblauem Himmel – einen Herbst, der sich in Teichen spiegelt und meine trüben Augen leuchten lässt.

Pflück mir Trauben, grünrieslingfarbene und acolonblaue und lass sie in Stahltanks reifen, damit sie winters munden.

Lass lebendige Blätter wehen, flüsternd über die Straße, den Gulli verstopfen.

Färb mir die Bäume vorm Haus und schaff‘ einen Teppich voller Laub. Lass knistern und knacken.

Bring mir Holz für ein Feuer, damit mir nicht nur ums Herz warm wird!

© piri ulbrich

Kuddelmuddel

Da freut man sich …

… ein Loch in die Mütze, weil sich die kleine große Schwester angekündigt hat und nun kommt sie nicht!

Traurig bin ich. Da habe ich schon mal Zeit, weil die Junioren auswärts schlafen und ich hatte große Lust mit meiner Lütten um die Häuser zu ziehen. Und jetzt? Jetzt rettet meine Schwester ein Kätzchen …

 Mein Glas Wein, trink ich allein, doch zu zweit könnt‘ es so viel schöner sein. Das reimt sich – na, dann darf es auch gefressen werden!