Kuddelmuddel

Schlapp hat den Hut verloren

Kennt jemand von euch den Spruch von Schlapp und dem Hut?

Ich beziehe erst einmal die Betten und dann schau ich mal, ob ich den Hut noch zusammenbasteln kann … und was es mit dem Foto zu tun hat und warum überhaupt schlapp!

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Also – des Schlappes Hut ist verlinkt und ich bin rechtschaffen müde. Zuerst waren wieder einmal beide Betten zu waschen, der Wäschetrockner hatte leichte Aussetzer, weil die Tür nicht richtig schloß. So habe ich diese abmontiert und natürlich nicht darauf geachtet, wie sie – nachdem ich die Tür auseinandergenommen hatte – wieder zusammenzusetzen war. Ein Kesselflicker hätte nicht schlimmer fluchen können. Aber, der Trockner funktioniert wieder, die Tür schließt und ist obendrein noch sauber. Unser Terrassentisch hat ˋnen Bein verloren, dabei wollte ich den alten Holztisch nur ein bisschen verschieben. Na ja, weil ich schon mal das Werkzeug ausgepackt hatte und am demontieren war, habe ich die anderen drei Beine auch noch abgeschraubt, alle vier neu verleimt und wieder angeschraubt. Die weißen Kissenbezüge habe ich nebenbei genäht – Hotelverschluss, geht wirklich total easy.

… und dann durfte ich am Nachmittag noch zwei Stunden Mensch Ärgere Dich Nicht spielen. Ich. Bin. Muuude. Schlapp, trifft es auch! So schlapp, wie die Gans auf dem Bild.

Kuddelmuddel

Alles futsch

Nö, nein, wenn jetzt mein ganzer Sermon in den Weiten des Internet verschwunden ist, dann ist das eben so. Schreiben tue ich es nicht noch einmal.

Behinderung, Familie, Gedankenchaos, Junioren, Kuddelmuddel

denkste

Alles ist gut? Nee, nicht wirklich. Gut war der Start in den Tag – kein meckern und meutern, angespannte Vorfreude. Vorfreude? Die Junioren jedenfalls sind enthusiastisch in den Tag gestolpert. Ich hatte Bauchweh. Ich habe immer Bauchweh. Etwas so, wie andere Leute Rücken haben. Mein Muffensausen ist jedenfalls außerordentlich heftig. Ich weiß nicht, was passiert. In der Werkstatt passiert. Die Erzählungen der Junioren sind widersprüchlich – was kann ich glauben? Dass sie gut aufgehoben sind, weiß ich. Allerdings kotzt Carsten wieder und isst noch weniger.

Manche meiner Ängste sind sehr real, aber nicht alle sind greifbar. Mir hat heute mein Doc gesagt, dass ich immer noch krank bin, immer noch Lungenentzündung habe und dass mein Geist (so hat er es nicht gesagt) aber dass meine Psyche noch sehr hinterherhinkt und ich wieder einmal nicht, wie schon nach dem Tod meines Mannes die Zeit habe, das zu verarbeiten. Ich soll nur im Moment sehr aufpassen, dass ich nicht auch noch körperlich krank werde. Von meinem Knubel unterm Fuß und denen in den Handflächen habe ich nichts erzählt. Und das mit dem Haarausfall hatte ich während der Sprechzeit völlig verdrängt.

Carsten und Wiebke gehen in die Werkstatt – ein paar Stunden am Tag. Eine sehr willkommene Abwechslung und ich falle. Ich funktioniere wieder gut und an diese Bauchschmerzen, die keine körperlichen Ursachen haben, werde ich mich wohl auch noch gewöhnen.