Kuddelmuddel

Wie geht es dir?

Wenn ich das tatsächlich einmal frage, dann will ich es auch wissen und nicht nur eine lapidare Antwort bekommen. Wie oft gibt es im Netz diese ehrliche Frage? Wie oft bekommst du darauf eine Antwort? Heute habe nicht ich gefragt und schon gar nicht im Netz. Mir wurde diese Frage gestellt. Von einer unerschrockenen Frau, die ich gerne als meine Freundin hätte, wenn sie mich denn nimmt. 

Enttäuscht bin ich worden. Nein, getäuscht habe ich mich bei so manchen Internetbekannten. Von einigen dachte ich doch, dass sie ein ehrliches Interesse an meinem Blog haben oder hatten. Hatten schreibe ich, weil ich nicht weiß, wie sie zu diesen heftigen Problemen stehen, weil sie stillschweigend das kommentieren eingestellt haben. Dabei ist mir jetzt gerade jeder nicht absichtlich verletzende Kommentar eine Stütze – sehe ich damit doch, dass ich nicht alleine bin. Ja, es erfordert Mut Beiträge zu kommentieren, die nicht schön sind. Im Gegenzug ist es sicherlich nicht unbedingt feige weiterzuklicken. Aber, jetzt kommt mein großes ABER, gedachtes Mitgefühl nützt mir nichts. Sehe ich nicht. Telepathische Kräfte habe ich keine – ganz abgesehen davon, dass Aspergermenschen sowieso nur schwer Gesichter lesen und schon gar nicht nichtgeschriebene Kommentare erfühlen können. 

Da hat mich der mittägliche Anruf doch aus den Socken gehauen. Ein sehr zugewandter, einer, der mich für einen kurzen Moment die Bauchschmerzen verdrängen ließ. Dankeschön!

Kuddelmuddel

darf ich auch mal unhöflich sein?

Manch einer wird behaupten, dass ich das sowieso immer bin! Aber, ich glaube diese Menschen kennen mich nicht. Ich bin unsicher, das trifft es  vermutlich eher. Meine Unhöflichkeit besteht darin, dass ich sehr direkt bin – nicht unbedingt immer ehrlich, auch wenn ich mich darum sehr bemühe.  – Jetzt zum Beispiel erkenne ich, dass ich sehr viel von mir in der Ich-Form schreibe. Gelehrt wurde, dass das nicht fein und gut, ja sogar unhöflich ist. Nur, wie sollte dann geschrieben werden, wo es mich doch persönlich betrifft und dies hier ein sehr privates mich betreffendes Blog ist? – Selbstherrlich nennen das meine Kritiker, eigenverliebt, sogar egozentrisch. Es stimmt, dass ich ichbezogen bin…

Eigentlich sollte mit der Frage in der Überschrift nur für mich ein Gedankenimpuls angestoßen werden, weil ein heutiger Gesprächspartner die Frage nach der Unhöflichkeit gestellt hat und indirekt die Antwort gab, dass es legitim ist, auch einmal unhöflich sein zu dürfen.

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Es war ein harter Tag. Er ist noch nicht zu Ende. Sehr emotionsbeladen. Wikipedia definiert Emotionen wie folgt: „Emotion bezeichnet eine psychophysische Bewegtheit, die durch die bewusste oder unbewusste Wahrnehmung eines Ereignisses oder einer Situation ausgelöst wird“. Es war ein kummervoller Tag. Er wird in eine unruhige Nacht gleiten…

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Es gibt schon wieder solche Idioten, die liken, obwohl sie den Beitrag, der vor Sekunden veröffentlicht wurde, noch gar nicht gelesenen haben können.

 

Kuddelmuddel

gelöscht

Sorry, es hat mich überwältigt, aber es gehört nicht öffentlich ins Netz, das, was ich gerade geschrieben hatte. Es ist viel zu persönlich und zu emotional, wenn auch ein Thema, das nicht verheimlicht werden darf.

Mein Sohn verhungert, vor meinen Augen, vor aller Augen und niemand kann ihm helfen. Aber das muss ich nicht auch noch öffentlich ausschlachten – jedenfalls nicht so öffentlich, dass man uns lokalisieren kann. Den vorherigen Beitrag habe ich auf privat gestellt. Sprich, nur ich kann ihn lesen und das ist gut zur Dokumentation. BILD-TV startet erst morgen!

Wenn ich ein anderes Thema hätte, eins, das schön wäre oder auch nur eins, das viele Menschen betrifft, dann würde es mir leichter fallen, hier zu schreiben. So überwiegt die Angst und mit Angst mag niemand gerne konfrontiert werden. Wenn denn dann auch noch Hilflosigkeit dazukommt, dann wird es doppelt schwer – für die Leser:innen und für mich. Ich hoffe, ihr schützt euch! Ich hoffe aber auch, ihr respektiert mich und greift mich nicht an (11:54:56) – was schon wieder passiert ist.