Schlagwort: Gedicht

zehn vor sieben

Erst gleich aufstehen, in zehn Minuten etwa.
Vorher noch schlafen
die Decke über den Kopf ziehen
oder den Bauchnabel streicheln.
Nach links und rechts gucken
Jedes der Kinder schläft noch
Bitte nicht husten, das könnte sie wecken
Straßenlärm übertönt das Vögelgezwitscher

Das Licht im Kopfkino erlischt:
der Tagesfilm beginnt

Aufstehen – die zehn Minuten sind vorbei

© piri ulbrich

Reisetag

Am Morgen spielte ich mit Worten
und fand Gedanken.
Am Mittag spielte ich mit den Junioren.
Am Abend spielte ich mit Gedanken
und fand Worte.

© piri ulbrich

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Aufgeregt, mit angeknabberten Fingernägeln warte ich darauf, dass auch die anderen Menschen im Haus wach werden. Ich möchte wir müssen Koffer packen …

Danach

Wenn es geregnet hat,
schmeckt die Erde nach Hoffnung,
üppige Mahlzeit
für eine hungrige Stunde,
die Uhrzeiger drehen sich,
als wollten sie tanzen,
überall Ewigkeit,
für den Bruchteil einer Sekunde.

Mario Wirz

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Danach ist immer alles anders. Wenn man vorher gewusst hätte, was danach kommt, hätte man dann anders entschieden? Hätte ich mich gestern nicht so über die schwatzhafte Frau echauffiert, könnte ich heute ihr ganz entspannt begegnen. Oder was passiert nachdem der Kerle gekotzt hat? Neuanfang!

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