Gedankenchaos

nass bis auf die Haut

Nur schnell wollten wir auf dem Weinfest nach dem Gottesdienst noch eine Kleinigkeit essen. Der Kerle war ausgepowert und leicht dehydriert – er hatte einmal wieder viel zu wenig getrunken – dementsprechend war er schlecht drauf. Aber wir Frauen hatte Hunger! „Mama, der Wetterbericht hat leichten Wind und Schauer angekündigt, ich will nach Hause!“, quengelt der Herr. „Ich habe Huuunger, ich will was essen!“, erwidert seine Schwester. Festles-Essen schmeckt halt gut und Maultaschen gehen beim Töchting immer. Unter freiem Himmel essen tun wir auch nicht alle Tage. Dreiviertels war der Teller leer, da kam ein Wind auf – kein leichtes Lüftchen – und kurz darauf öffnete der Himmel seine Schleusen. 

Teller abgeben.

Pfandgläser wegbringen – natürlich an verschiedene Stände.

Die Füße in die Hand nehmen und ab geht die Post nach Hause. 

Dauert keine fünf Minuten, aber es waren lange fünf Minuten. Es pleisterte  und in Nullkommanix waren wir alle vier nass wie Nachbars Katze. Die Helferin weniger, denn sie hatte eine Regenjacke dabei. Daheim angekommen habe ich die Junioren aus und wieder neu angezogen. Es war ein Riesenspaß!

Veröffentlicht von piri

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

4 Gedanken zu „nass bis auf die Haut“

  1. Nanu sagt:

    Gerade nach der intensiven Hitzephase freut man sich ungemein über Regen.

    1. piri sagt:

      War nur viel zu kurz.

  2. Trude sagt:

    Ich hoffe das es wenigstens ein warmer Sommerregen war.
    Der ist ja erst unangenehm wenn man die Nässe richtig spürt.

    1. piri sagt:

      Es war nicht schlimm, wir waren ja Daheim und hatten Wechselwäsche.

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