einsilbig

 Mir fehlen Worte, ich habe einen Kloß im Bauch. Mein Blick schweift zu einem Bild mit einem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer:

[…] Man trägt das vergangene Schöne
wie ein kostbares Geschenk in sich.

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Kategorien: Gedicht

1 Kommentar

  1. Ja, diese Aussage von Bonhoeffer kenne ich auch. Ja, man sollte dankbar sein, dass man Schönes erleben durfte — aber trotzdem ist es schwer wenn es vorbei ist.

    Es gibt auch noch diese „Kurzfassung“ von Anais (auf das i gehören zwei Punkte):
    Weine nicht dass es vergangen; danke dass es war!

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