Fragen, Kuddelmuddel

1000 Fragen: 1-21

Schon längerer Zeit strolche ich um diese Fragen herum. Auf verschiedenen Blogs sind die Antworten schon viel weiter. Aber, weil ich ein bisschen Schiss vor meinen eigenen Antworten habe, bin ich zögerlich:

1.Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht? Es ist erst 3 Tage her – ich war zum ersten Mal alleine, ganz alleine, im Urlaub.

2.Mit wem verstehst du dich am besten? Mit mir!? Aber eher mit den Junioren, wir sind uns halt sehr wichtig – gegenseitig!

3.Worauf verwendest du viel Zeit? Wach zu werden und auch zu bleiben – mit wachen Augen durch die Welt gehen.

4.Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Es gibt kaum einen Witz, den ich überhaupt verstehe. Trotzdem gehe ich zum Lachen nicht in den Keller.

5.Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein!

6.Woraus besteht dein Frühstück? Kaffee, Kaffee, und eventuell 2 Scheiben Toast mit was drauf.

7.Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? E. (meinem geschenkten Enkel), weil er mir sein Bild geschenkt hat.

8. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter? Ich sehe so aus, wie sie in meinem Alter, ich sitze wie sie, ich habe die gleichen Ängste, beide sind wir grau und kurzhaarig und noch tausend andere Dinge.

9.Was machst du morgens als Erstes? Aufstehen.

10.Kannst du gut vorlesen? Ja und ich tu das auch unglaublich gerne.

11.Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Bei uns gab es das Christkind und das ist recht bald entzaubert worden – ich glaube, ich war sechs Jahre alt.

12.Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen? Das, was ich möchte gibt es nicht zu kaufen – ich möchte rundum zufrieden sein.

13.Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Zuversicht.

14.Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Die Sendung mit der Maus.

15.Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern – ist schon sehr lange her.

16.Wie alt möchtest du gern werden? So alt, wie Gott mich macht.

18.Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Herzschmerz, Bauchweh, Wackelbeine und eine große Sehnsucht.

17.An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An den letzten Familienurlaub in Südtirol, als MamS noch lebte. Wir waren so glücklich, ungezwungen, frei und dem Himmel so nah.

19.Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein, mein Name ist schon der richtige für mich.

20.Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich bin der personifizierte Zweifler.

21.Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Ja – eigentlich möchte ich es jeden Recht machen.

Fortsetzung folgt…

Gedankenchaos, Kuddelmuddel

Feinheiten und Spitzfindigkeiten

Manchmal, so scheint es mir, scheint es langweilig zu werden, immer und immer wieder darauf hin zu weisen, dass ich diverse Feinheiten und Spitzfindigkeiten nicht verstehe. Schriftlich schon dreimal nicht, mündlich – wenn ich demjenigen, der es mir sagt, gegenüberstehe – schon eher, aber auch da zweifle ich oft an meinen Auslegungen.

Asperger-Autisten haben große Schwierigkeiten Ironie, Witz und oben genanntes zu erkennen. Meistens nehme ich das Gesagte für bare Münze und oft falle ich damit unangenehm auf. Dabei möchte ich das bestimmt nicht. Ich nehme Dinge sehr wörtlich und verstehe Anspielungen vielleicht manchmal nicht. Außerdem finde ich es schwierig, Ironie, Witze, Metaphern oder Sarkasmus zu verstehen. Ich weiß einfach nicht, wie was gemeint ist! Damit stoße ich viele meiner Gesprächspartner ab. Besonders schwer wird es, weil ich ja selber ironisch bin und Metaphern gebrauche  – da ich sie selber anwende, weiß ich natürlich, was ich damit bezwecken will, nur manchmal ist der Gesprächspartner ebenso irritiert, wie ich es bei ihm bin.

Nicht-Asperger-Autisten hilft manchmal ein Smilie, oder ein Augenzwinkern – mir kommt das oft, wie nervöses Zucken vor. Ich kann inzwischen unterscheiden, es kostet mich nur erhöhte Aufmerksamkeit. Ich kommuniziere fast immer unter erschwerten Bedingungen: Mir gelingt es nicht während einem Gespräch nonverbale Informationen wahrzunehmen, ich interpretiere oft unangemessen harsch.

Eine Bitte an euch: Um Missverständnisse in der Kommunikation mit einer Person mit Asperger-Syndrom zu vermeiden, solltet ihr bitte auf Doppeldeutigkeiten, Andeutungen und ähnliches verzichten: Die Sätze sollten genau das meinen, was sie sagen. Danke!

Kuddelmuddelgedankenkarussell

Gedankenchaos, Gedicht, Kuddelmuddel, Musik

befreit von Zwängen

Frei wie der Wind
möchte ich gar nicht sein.
Denn Uferlos ist grenzenlos
und ohne diese
treibe ich dahin
im Nirgendwo und Irgendwo
zwischen allen Dingen
und find mich nicht
– noch nicht einmal
auf Wolke7  – wieder.

©petra ulbrich 

∙∙∙∙∙·▫▫▫▫ᵒᵒᵒᴼᴼ ᴼᴼᵒᵒᵒ▫▫▫▫∙∙∙∙∙·

Wenn es auch ab und zu Gedichte gibt, die scheinbar gliederlos sind, so bleibe ich immer noch ich. Wer kennt schon sich selber? Ich kann es von mir nicht behaupten. Dafür habe ich mich von WordPress-Statistiken verabschiedet, den leidigen Like-Button, zusammen mit dem JetPack-Plugin rausgeschmissen. Leider fallen dadurch auch die Abonnenten weg.

Ich gebe zu, ich schreibe nicht nur für mich; Kommentare – auch kritische – sind mir 1tausendmal lieber, als jedes hochpolierte Sternchen. Aber lieber nur a bissle was Gˋschwätzt, als a weng gedrückt.

Wehdam