Kuddelmuddel

nach einem ereignisreichen Tag

Wie schön und gut würden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen führten und überlegten, was gut und was schlecht gewesen ist. | Anne Frank

Noch ist der Tag nicht ganz vorbei. Es wäre gut, ich würde den klugen Ratschlag von Anne Frank jeder Tag befolgen. Dann ginge es mir vermutlich besser. Ich würde nicht denken, versagt zu haben, dies oder jenes nicht getan zu haben, denn ich würde mir auch in Erinnerung rufen, dass so vieles richtig und gut war… Beide Junioren sind guter Laune, sie freuen sich darauf morgen wieder in die Werkstatt fahren zu können. Mein Töchting erzählt den Vögeln vor ihrem Fenster, wie glücklich sie doch ist und der Kerle reist einmal wieder Auf Achse quer durch Asien und erkundet die Welt.

Herz, was willst du mehr?

Familie, Kuddelmuddel

Weltgefüge

Mir bricht gerade, mein mühsam aufrechterhaltenes Weltgefüge auseinander. Es geht hü und hott. Heute war des Töchtings* (*bitte in den Kommentaren auch keine realen Namen mehr nennen – weder den der Junioren, noch meinen) Test in der Werkstatt wieder positiv. Gestern eindeutig negativ  – auch am Abend! Ich werde irre. Mich macht das wahnsinnig. Dieses rauf und runter – hü, hott, rein, raus – Achterbahn. 

Was mich fertig macht, ist, dass ich alles alleine ausmachen muss. Alle Ängste alleine ausstehen muss, dass mir niemand wirklich zur Seite steht. Ich habe Angst, auch wenn Omikron lange nicht so schlimm ist. Für den Kerle ist es schlimm, er hat nichts zuzusetzen. Noch ist er negativ, ich auch. Aber was ist, wenn? Ich bin fix und fertig und dabei völlig allein!