Noch (!) ohne Donner und Regen, dafür mit heftigem Wind beginnt der Montag. Tatsächlich ist es draußen kühler als innen – der erste Tag seit längerer Zeit. Hoffnung auf erträglichere Temperaturen.
Die Junioren schlafen endlich. Ich lasse sie liegen!
Noch (!) ohne Donner und Regen, dafür mit heftigem Wind beginnt der Montag. Tatsächlich ist es draußen kühler als innen – der erste Tag seit längerer Zeit. Hoffnung auf erträglichere Temperaturen.
Die Junioren schlafen endlich. Ich lasse sie liegen!
Es ist zu viel, definitiv zu viel für die kleinen Körper der Junioren. Tagsüber war es okay. Ich konnte sie gut beschäftigen. Gegen Abend spürte ich dann die Unruhe. Die Hitze schlägt zurück. Die Nerven sind angespannt. Der Kerle hasst es ständig daran erinnert zu werden, dass er trinken muss. Das Töchting nuckelt an ihrer Saftflasche und kein Tropfen erreicht ihren Mund bis ich ihr ein Ultimatum stelle, dann ist die Flasche plötzlich leer.
Es ist Bettgehzeit ohne Tablet. Jetzt rastet Carsten aus. Er bräuchte es, meint er. Wiebke schreit aus Solidarität mit. Ich bleibe eisern und werde dafür gekratzt und getreten. Ruhig ziehe ich den Kerle eine frische Windel an, setze das Töchting aufs Klo und schnappe mir dann eine nach dem anderen und trage sie dreizehn Stufen ins Souterrain, das ich gestern fälschlicherweise als Keller bezeichnet habe und das im forderen Bereich eben diese großen Fenster hat.
Sie liegen friedlich nebeneinander und sind garantiert in fünf Minuten selig in Morpheus Armen!
Ich werde noch einen heißen Pfefferminztee trinken und dann darauf hoffen, dass sie mir (die Junioren) beim Schlafgott ein kleines Stückchen freigehalten haben.
Kommt gut durch die Nacht und schlaft gut.
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Nachtrag am anderen Morgen 06:59 Uhr – Nachtrag am anderen Morgen 06:59 Uhr- Bei allem Respekt, behinderte Menschen zu versorgen bei der Hitze ist zusätzlich zum eigenen Schwitzen und den daraus resultierenden eigenen schlechten Befindlichkeiten Schwerstarbeit!
Manchmal reicht es, sich einfach hinzusetzen und zu reden.
Gestern habe ich einer Dachgeschossfreundin Asyl gewährt. Es ist nicht nur für sie schön, im kühlen Keller schlafen zu können. Es ist auch für mich wunderbar. An so brüllendheißen Tagen kommen wir nicht vor die Tür. Es tut mir für die Junioren sehr leid, aber wenn sie Gesellschaft haben, können wir auch etwas unternehmen. Schwimmen gehen zum Beispiel. Einmal durchs Wasser ziehen – für uns bedeutet das ca. zweieinhalb Stunden unterwegs sein – das kann ich nicht alleine und so bin ich der ‚Untergeschlupften‘ außerordentlich dankbar.
Nebenbei habe ich jemanden zum reden, und wir bereden alles mögliche und quatschen auch ein bisschen über die Hitze, die uns gewaltig auf den Geist geht!